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Grundsatz des Selbst-Mitbietens...

Grundsatz des Selbst-Mitbietens...

(17 Antworten / 568 Seitenaufrufe)
Grundsatz des Selbst-Mitbietens...
15 Feb 2012 22:09

... einen evtl. Verstoß mit ebay zu diskutieren ist scheinbar nicht so einfach.

 

Wer Herren-Schuhe ersteigern möchte, kommt schnell an einen Shop, der 1EUR Startgebote zu seinen Schuhen zulässt.

Wenn man hier bietet, sieht man schnell seine Gebote überboten.

Seltsamerweise überbieten immer die gleichen (unterschiedlichen Mitstreiter) die sich scheinbar nie gegenseitig überbieten und die nach Usersicht ausschließlich auf nur diesen einen Shop bieten mit bis zu hunderten ersteigerten Artikeln. Gegenseitige Bewertungen zw. Shop und Ersteigerer existieren nicht.

 

Auch wenn dies sehr (!!) "seltsam" ausschaut und ich es in der Form noch nie gesehen habe, kann es ja alles durchaus korrekt ablaufen.

Doch geprüft gehört es sich meiner Ansicht nach schon. Ich habe ebay angeschrieben, doch leider nie eine Rückmeldung erhalten. Ich muss allerdings auch zugeben, dass die Möglichkeit einer Rückmeldung an ebay nicht gerade einfach ist - vielleicht ist's im falschen Kanal gelandet..

 

Ich habe nichts gegen einen vernüftigen Preis, aber nicht mit der fehlerhaften Angabe eines Mindestpreises / Illusion einer 1EUR-Auktion.

 

Spaß macht ebay so nicht.

 

Wie denkt ihr über so etwas?

 

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von weit-weg-sein (0) Angebote anschauen
(1 von 17)
Re: Grundsatz des Selbst-Mitbietens...
15 Feb 2012 22:20

gucka, solange gewerbliche Verkäufer nicht wie private Verkäufer kostenlos einstellen können, solange wirst du Startpreise von 1,00 € und entsprechende Pusher finden.

 

Beschwere dich bei Ebay, dass du kostenlos einstellen darfst, egal, wie hoch der Startpreis ist, und dass gewerbliche Verkäufer nicht.

 

Vielleicht ändert sich dann, wenn auch diese kostenlos einstellen dürfen, das Pushverhalten.

(2 von 17)
Re: Grundsatz des Selbst-Mitbietens...
15 Feb 2012 22:26

Schuhe für  1 Euro Endpreis zu kaufen gibt es nicht, nirgendwo auf der Welt.

 

;)

(3 von 17)
Re: Grundsatz des Selbst-Mitbietens...
15 Feb 2012 22:30

Ich finde, dass gewerbliche Verkäufer gratis einstellen können sollten. Damit wäre das Problem des elendigen pushens gelöst und es kämen dann hoffentlich reelle Startpreise zur Geltung.

 

Allerdings besteht dann die Gefahr, dass der Kunde erkennt, dass der örtliche Handel vielleicht sogar günstiger ist. Ich glaube schon, dass die anfallenden ebay-Gebühren oftmals einen Großteil der Marge fressen. Von den ganzen anderen gesetzlichen Auflagen im Versandhandel gar nicht erst zu reden.


Das Licht am Ende des Tunnels könnte auch ein entgegenkommender Zug sein...

(4 von 17)
Re: Grundsatz des Selbst-Mitbietens...
15 Feb 2012 22:33

Schuhe für  1 Euro Endpreis zu kaufen gibt es nicht, nirgendwo auf der Welt.

 

;)

 

Und  gratis   VERSAND :^O

 

Du  stellst  deine  Artikel  (gratis) sicher  so  ein ;)

 

 


Ich verspreche nichts das halte ich aber auch.

(5 von 17)
Re: Grundsatz des Selbst-Mitbietens...
15 Feb 2012 22:39

Man sollte allerdings auch nicht unerwähnt lassen, dass die Verkaufsprovision bei Auktionen für gewerbliche Verkäufer günstiger ist.

 

Trotzalledem ist die Einstellgebühr halt verloren, wenn der Artikel nicht verkauft wird. Und solange diese so hoch ist und auf die Höhe des Startpreises abgestimmt, so lange wird es Pusherei geben.

(6 von 17)
Re: Grundsatz des Selbst-Mitbietens...
15 Feb 2012 22:56

Schuhe für  1 Euro Endpreis zu kaufen gibt es nicht, nirgendwo auf der Welt.

 

;)

 

Und  gratis   VERSAND :^O

 

Du  stellst  deine  Artikel  (gratis) sicher  so  ein ;)

 

 

 

Ich verkaufe nicht, ich kaufe nur

(Pappen)

]:)

(7 von 17)
Re: Grundsatz des Selbst-Mitbietens...
15 Feb 2012 23:00

pusheln gibt es, seit es Auktionen, seien sie real oder virteuel (ebay).

Man muß als Bieter nur den richtigen Moment erkennen,

wenn das gepushte Gebot den tatsächlichen Wert des Artikels übersteigt.

Bei Pappen ist das ganz einfach:

Pappen sind nix Wert, daher kann man darauf auch Mondgebote abgeben.

:-D

(8 von 17)
Re: Grundsatz des Selbst-Mitbietens...
15 Feb 2012 23:59

 

Ich verkaufe nicht, ich kaufe nur

(Pappen)

]:)

 

Die  brauchst  nicht  kaufen,  die  liegen im 

Pappen - Container :^O  gratis.

 

 


Ich verspreche nichts das halte ich aber auch.

(9 von 17)
Re: Grundsatz des Selbst-Mitbietens...
16 Feb 2012 00:08

laß mich doch,

ebay soll doch Spaß machen.

 

Ausserdem bin ich kein Container-Taucher

(10 von 17)
Re: Grundsatz des Selbst-Mitbietens...
16 Feb 2012 00:12
1 Anhang

laß mich doch,

ebay soll doch Spaß machen.

 

Ausserdem bin ich kein Container-Taucher

 

ich  hab´ ein  passendes  Bildchen  gefunden  ;)

 

 


Ich verspreche nichts das halte ich aber auch.

(11 von 17)
Re: Grundsatz des Selbst-Mitbietens...
16 Feb 2012 00:36

 

ich  hab´ ein  passendes  Bildchen  gefunden  ;)

 

 

och, ich scheine dich ja sehr zu beschäftigen.

:-p

 

aber nein, ich biete nur auf echte Pappen

 

:-x

(12 von 17)
Re: Grundsatz des Selbst-Mitbietens...
17 Feb 2012 20:03

hallo,

 

nebulus gmbh (der name sagt eigentlich alles!) arbeitet mit dem sogenannten "sandwich system": 2 pusher und der Käufer in der Mitte. Wenn die dein Höchstgebot kennen, steigt der Höchstbietende aus, oder es geht weiter. Ebay interessieren die zu melkenden Kühe nicht.

 

einer, dem die ganze sch.. stinkt und bedauert, dass

 

diese typen von uns zu millionären gemacht werden.

 

Kontakt ist zu diesen typen nicht möglich! Habe meine gebote alle zurückgezogen.

(13 von 17)
Re: Grundsatz des Selbst-Mitbietens...
18 Feb 2012 10:48

Ebay unternimmt überhaupt nichts gegen solche Pusher, also sind die Ebay Grundsätze totaler Schwachsinn.

Es gibt Verkäufer, da ist es offensichtlich das dort auf eigene Artikel geboten wird. Mal ein Beispiel: engel100mal, sie hat Artikel reingestellt und sie hat mit drei unterschiedlichen Mitgliedsnamen den Preis hoch geboten. Meldung ging bei Ebay ein-wird überprüft und was ist passiert, gar nichts. Ein Mitarbeiter von Ebay meinte so, "Wenn Käufer mit der Service des Verkäufer´s zufrieden sind, bieten und kaufen die dort immer wieder". Unternommen wird auch nichts von Ebay, wenn man dann vom Verkäufer mit Mail´s belästigt wird und beleidigt.

Wie z.B. mit unterbelichteter, hohler Ossi und das die im Osten bei der Stasi sind.


niemanden

(14 von 17)
Re: Grundsatz des Selbst-Mitbietens...
18 Feb 2012 13:56

Man sollte allerdings auch nicht unerwähnt lassen, dass die Verkaufsprovision bei Auktionen für gewerbliche Verkäufer günstiger ist.

 

Trotzalledem ist die Einstellgebühr halt verloren, wenn der Artikel nicht verkauft wird. Und solange diese so hoch ist und auf die Höhe des Startpreises abgestimmt, so lange wird es Pusherei geben.

 

 

Du verzeihst, liebe *circe*, dass ich deine Theorie anzweifle. Ich meine: Eine Reduktion der Auktions-Einstellgebühren für Gewerbliche auf Null - bringt genau Null.

 

Ich begründe das gerne:

Gewerbliche Verkäufer stellen 95-98% ihrer Artikel zum Festpreis - in ihrem Shop ein. Natürlich: bei einigen (wenigen), meist kleineren Gewerblichen, ist die Relation etwas anders, dafür ist der Prozentsatz bei manchen exakt 100%.

 

Und das, obwohl die Verkaufsprovision für Shop-Artikel mehr als doppelt so hoch ist, als bei Auktions-Artikeln  (die Verkaufsprovision für Auktionen gewerblicher Verkäufer ist de facto nur halb so hoch wie die VK-Prov. für private Verkäufer). Man kann natürlich damit argumentieren, dass bei kleinpreisigen Artikeln die Summe aus Angebots- und Verkaufsgebühren höher ist, als die Summe aus Angebots- und Verkaufsgebühren bei Festpreisen. Aber bei höherpreisigen Artikeln wären Auktionen - was die Gebühren betrifft - jedenfalls für Gewerbliche günstiger.

 

Tatsache ist jedoch, dass in den allermeisten Fällen Auktionen - soferne sie "unbepusht" bleiben, und sofern es sich um vergleichbare Neuware handelt, zu deutlich niedrigeren Preisen "weggehen". Sind sie doch nur maximal 10 Tage online. Shop-Artikel können jedoch sehr kostengünstig monatelang - oft ein Jahr lang - eingestellt werden, bis der "richtige" Käufer kommt, der den gewünschten Betrag bezahlt. Das heißt: auch wenn Auktionen für gewerbliche kostenlos einstellbar wären, würden dennoch weit mehr als 90% der Artikel als Festpreis-Angebot im Shop verbleiben.

 

Es gibt 3 Arten von Artikeln, für die Gewerbliche Verkäufer Auktionen anbieten:

a) Artikel, bei denen sie nicht wissen, welcher Preis erzielbar ist (gewisse Sammlerartikel haben eben keinen vergleichbaren Preis).

b) Artikel, die sie um jeden Preis, egal welchen, los werden wollen. Und

c) Artikel, die als "Werbung" dienen und zum breit sortierten Festpreisangebot im Shop führen sollen, bzw. Interessenten, die üblicherweise nur bei Auktionen suchen (und das sind nach wie vor eine ganze Menge!) vielleicht doch zum "regulären" Angebot im Shop des Verkäufers führen sollen.

 

Die Kategorien a) und b) werden derzeit (meist) um Euro 1,- eingestellt, und würden dies auch, wenn das Einstellen für Gewerbliche kostenlos wäre. Und wie verhält es sich mit Kategorie c?

 

Ich behaupte: EBENSO! Es ist für Verkäufer reizlos, einen Artikel, den sie um (Beispiel) 24,99 in ihrem Shop haben, um den selben Preis, oder auch um 19,99 als Auktion anzubieten. Diejenigen Käufer, die sich nicht für Auktionen interessieren, denen das Warten auf ein Auktionsende zu mühsam ist, diejenigen also, die ohnedies "shoppen" und nicht "Schnäppchen machen" wollen, die finden ohnedies zu den Shop-Artikeln. Es geht aber Gewerblichen bei "Werbe-Auktionen" immer um die Schnäppchenjäger, und um die Leute, die bloß Auktionen beachten und Festpreisartikel in ihrer Suche ohnedies ausblenden. Solche Leute KANN man aber nicht ködern, wenn ein Artikel gleich zu einem höheren (marktgerechten) Verkaufspreis angeboten wird, die KANN man nur damit ködern, wenn sie Artikel finden, die entweder um Euro 1,-, oder meinetwegen auch etwas höher, aber dennoch zu einem Startpreis in "Schnäppchenhöhe" angeboten werden.

 

Ein kostenloses "Auktions-Einstellen" für Gewerbliche VK würde also an deren Einstellverhalten absolut nichts ändern. WENN schon (falls überhaupt) Auktionen von Gewerblichen eingestellt werden, dann würde der Einstellpreis auch in diesem Fall in 99,5% der Fälle bei 1,- liegen, und nicht bei einem marktgerechten Startpreis, der gleichzeitig auch der Verkaufspreis sein könnte. Und wenn es sich bei diesen Werbe- oder Lock-Angeboten eben um reguläre Handelsware handelt, die der Verkäufer nicht unter einem gewissen Preis abgeben kann oder will, würde das Pushen dieser Artikel nicht verringert, geschweige denn beendet werden. Es wäre nur ein Einnahmenverlust für eBay, den das Unternehmen sich an irgendeiner anderen Stelle durch die Erhöhung irgendwelcher anderer Gebühren wieder holen würde.

 

De facto also: kostenlose Auktionen für gewerbliche VK wären in meinen Augen eine Maßnahme, die für GV die um 1,- einstellen zwar den einen oder anderen Euro an Einstellgebühren ersparen ließe, aber in Hinblick auf das Pushen keinen Nutzen hätte.

 

 


Es war sehr schön, es hat mich sehr gefreut. Ihr dürft jetzt weitermachen! Smilie by GreenSmilies.com

(15 von 17)
Re: Grundsatz des Selbst-Mitbietens...
18 Feb 2012 14:03

Ebay unternimmt überhaupt nichts gegen solche Pusher, also sind die Ebay Grundsätze totaler Schwachsinn.

 

 

Das ist eines der Hauptprobleme bei eBay. Eine Menge Verkäufer (egal ob privat oder gewerblich) umgehen oder übertreten bewusst eine ganze Menge von Grundsätzen oder Regeln, weil sie wissen, dass ihre Verstöße nur in seltenen Ausnahmefällen von eBay geahndet werden. Das ist wiederum der Grund dafür, warum immer mehr Bieter/Käufer eBay als unsichere und unseriöse Plattform ansehen.

 

Gesetze und Regeln aufzustellen, deren Einhaltung nicht überwacht, und deren Übertretung nicht geahndet wird, ist der größtmögliche Schwachsinn. Da wäre es wesentlich besser, man schaffte solche Gesetze (im Fall eBay: Regeln oder Grundsätze) gleich ab.

 

Noch besser: man stellt erst gar keine Regel oder Grundsatz auf, wenn man schon im Vorfeld weiß, dass man nicht dazu bereit sein wird, sich um die Einhaltung zu kümmern.


Es war sehr schön, es hat mich sehr gefreut. Ihr dürft jetzt weitermachen! Smilie by GreenSmilies.com

(16 von 17)
Re: Grundsatz des Selbst-Mitbietens...
18 Feb 2012 14:15

Ist ja auch ein bekanntes Phänomen bei Eltern, gruenhase! Vermutlich ähnlich motiviert!

(17 von 17)
Re: Grundsatz des Selbst-Mitbietens...
23 Feb 2012 01:26

Ebay unternimmt überhaupt nichts gegen solche Pusher, also sind die Ebay Grundsätze totaler Schwachsinn.

 

 

Das ist eines der Hauptprobleme bei eBay. Eine Menge Verkäufer (egal ob privat oder gewerblich) umgehen oder übertreten bewusst eine ganze Menge von Grundsätzen oder Regeln, weil sie wissen, dass ihre Verstöße nur in seltenen Ausnahmefällen von eBay geahndet werden. Das ist wiederum der Grund dafür, warum immer mehr Bieter/Käufer eBay als unsichere und unseriöse Plattform ansehen.

 

Gesetze und Regeln aufzustellen, deren Einhaltung nicht überwacht, und deren Übertretung nicht geahndet wird, ist der größtmögliche Schwachsinn. Da wäre es wesentlich besser, man schaffte solche Gesetze (im Fall eBay: Regeln oder Grundsätze) gleich ab.

 

Noch besser: man stellt erst gar keine Regel oder Grundsatz auf, wenn man schon im Vorfeld weiß, dass man nicht dazu bereit sein wird, sich um die Einhaltung zu kümmern.

 

Sachlicher kann man das nicht darstellen. Klare Regeln und deren Einhaltung sorgen für Sicherheit. Mittlerweile ist es so, dass schon Pusher auch bei den letzten seriösen VK gesehen werden. Das zeigt dann den Ruf, den sich eine Plattform erworben hat.

 

Bei manchem gewerblichen VK habe ich mit grosser Sicherheit Pusher identifiziert. Da die Ware der gewerblichen VK meist nicht nur dort erhältlich ist, kaufe ich dort dann grundsätzlich nicht mehr. Mit etwas mehr Umsicht kommen vielleicht doch die ehrlichen VK wieder zum Zuge.

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