Bei allen in dieser Diskussion gesammelten Betrugsfällen besteht der dringende Verdacht, daß dahinter ein seit Jahren gesuchter mutmaßlicher Serienbetrüger steckt namens
Lars Sch.
siehe Treffer bei Google: http://tinyurl.com/Lars-Scheffczik-Betrug Lars Sch.ist mit einer Thailänderin verheiratet und hält sich seit mehreren Jahren in Thailand auf.
Gegen ihn laufen in Deutschland unzählige Strafanzeigen und Ermittlungen.
Im Laufe der letzten Jahre hat er vermutlich inzwischen hunderte von Käufern um ihr Geld gebracht und die Existenzen von unzähligen Personen ruiniert, die er in seine Machenschaften verwickelt und als Strohleute benutzt hat.
Bei seinen Betrügereien bedient er sich unterschiedlicher Vorgehensweisen:
Ebay-Accounts
( 1.)
Vermietete AccountsSeine bevorzugte Betrugs-Masche ist, über Annoncen im Internet Ebay-Mitglieder zu suchen,
die ihm gegen ein festes Entgelt von einigen hundert EUR im Monat ihre Accounts inklusiv Passwort vollständig zur Verfügung stellen.
Er bietet dann über die so "gemieteten" Accounts in großem Stil Ware an, die natürlich nie geliefert wird.
Zurück bleiben betrogene Käufer und ruinierte Accountinhaber, die für den Schaden haften müssen.
Siehe auch diese extern gespeicherte Diskussion im Ebay-Sicherheitsforum
http://files.outbay.ch/Sicherung_NC/Accountvermietung/index.html deren Original leider der Schließung der alten Ebayforen am 01.09.2010 zum Opfer fiel.
( 2.)
Angeworbene VerkaufsagentenAlternativ wirbt er über Annoncen im Internet oder Beiträge in Chat-Foren naive Accountinhaber an, gegen Entgelt / Provision nach seinen Vorgaben selbst Auktionen unter ihren Ebay-Accounts einzustellen.
Meistens lässt er sich bei dieser Variante von den Accountinhabern unter dem Vorwand, Fragen der Interessenten selbst beantworten zu wollen, Zugriff auf die im Account hinterlegte Mailadresse und wenn möglich auch das Passwort des Ebay-Accounts geben.
Wenn er das Passwort des Accounts kennt, ändert er meistens ohne Wissen des Accountinhabers die bei Ebay hinterlegte Adresse und zusätzlich auch das in der Kaufabwicklung hinterlegte Bankkonto. Falls der Accountinhaber dies zufällig bemerkt., ändert der Täter einfach das Passwort des Ebay-Accounts und sperrt damit den echten Accountinhaber aus.
Aber selbst wenn die als Veraufsagenten angeworbenen Accountinhaber ihm "nur" Zugriff auf die Mailadresse geben, haben sie ihren Ebay-Account schon so gut wie verloren. Denn was die meisten Ebay-Mitglieder nicht wissen:
Wer Zugang zu der im Account hinterlegten Mailadresse hat, kann jederzeit das Passwort eines Ebay-Accounts ändern und diesen damit komplett übernehmen
( 3.)
Gehackte ( gephishte ) Accounts
Seit Anfang 2010 "kauft" er aber wohl auch im Internet auf einschlägigen Hacker-Seiten die gephishten Passworte zu Ebay-Accounts und Mailadressen
und missbraucht diese ohne Wissen der jeweiligen Inhaber für seine Betrügereien. ( 4.)
Urlaubsbekanntschaften in Thailand
Vermutlich sucht Scheffczik auch gezielt die Bekanntschaft von in Thailand lebenden Deutschen und deutschen Urlaubern, um sie später als Gefälligkeit zu bitten, für ihn einige Dinge bei Ebay zu verkaufen oder ihm für den Verkauf ihren Ebay-Account vorübergehend leihweise zu überlassen. ( 5.)
Selbsteröffnete Ebay-AccountsDiese Accounts eröffnet Scheffczik selbst bei Ebay mit den Daten von völlig unbeteiligten Personen und falschen Adressen.
Die dazu benötigten Datensätze ( Name + Geburtsdatum ) sucht er sich einfach im Internet.
Häufig beginnt er bei diesen Accounts zunächst, Ware zu verkaufen, die man in Thailand als Plagiate für wenige Cent bekommt ( zB Fußball-Trikots oä ). Diese Fälschungen liefert er in der Regel auch tatsächlich,
# Entweder über Strohleute in Deutschland, die zum Teil als Urlauber in Thailand für diesen "Job" geködert wurden
# oder per Direktversand aus Thailand.
Sofern er die Trikots überhaupt liefert und nicht schon hier die Käufer betrügt und sich die Käufer auch nicht mit negativen Bewertungen über die Fälschungen beschweren, benutzt er die Accounts, die sich einige positive Bewertungen aufgebaut haben, dann später, um auch hier Betrugsauktionen in größerem Umfang einzustellen.
Bankkonten
Für seine Betrügereien benutzt der Täter ständig wechselnde Bankkonten.
(a)Einige der verwendeten Bankkonten hat er selbst online eröffnet, entweder
# mit komplett gefälschten Ausweispapieren oder
# mit mißbräuchlich verwendeten Papieren real existierender Personen.
Bei den mißbräuchlich verwendeten Papieren handelt es sich zum Teil um Reisepässe von Urlaubern oder Geschäftsreisenden, von denen in Thailand bei irgendeiner Gelegenheit ( zB Hotelrezeption ) eine Fotokopie gemacht wurde. Diese verwendet der Täter dann zusammen mit einer gefälschten Meldebescheinigung samt gefälschter Beglaubigung der deutschen Botschaft, um per Postident-Verfahren ein deutsches Konto zu eröffnen.
(b)In anderen Fällen handelt es sich bei den Bankkonten um sogenannte "Finanzagenten".
Diese wirbt er zum Teil wieder im Internet an,
# ihm gegen Entgelt ein komplettes Bankkonto samt PIN und TAN-Liste für's online-Banking zu überlassen
# oder gegen Entgelt über ihr Bankkonto Zahlungen entgegen zu nehmen und nach Thailand weiterzuleiten.
Zum Teil bittet er aber wohl auch hierfür wieder deutsche Zufallsbekanntschaften, die er gezielt unter deutschen Urlaubern sucht, um eine solche "Gefälligkeit"
Für die betroffenen Käufer gilt: 1.) Speichere Dir die Angebotsseite sofort ab und drucke sie auch aus Die gesamte Auktion wird von Ebay demnächst vollständig gelöscht werden. Danach hast Du nur noch Zugriff auf die auf Deiner Festplatte gespeicherten Daten.
2.) Falls Du noch nicht bezahlt hast, tue das auch weiterhin nicht. Versuche keinesfalls, per Mail mit dem Täter Kontakt aufzunehmen. Antworte auch nicht auf eventuelle Mails des Täters, auch wenn der alles mögliche verspricht, stell Dich ihm gegenüber einfach tot.
Irgendwann demnächst wird Ebay den Account sperren und die Auktion löschen, dann ist der Fall für Dich erledigt.
3.) Gib dringend sofort eine negative Bewertung ab, um andere Käufer zu warnen. Eine Rachebewertung durch den Verkäufer brauchst Du nicht zu befürchten, Verkäufer können schon seit längerem nicht mehr negativ bewerten.
Bitte melde den betreffenden Ebay-Account unbedingt auch hier in der Diskussion.
4.) Falls Du erst in den letzten 24 Stunden überwiesen hast, ist evtl noch etwas zu retten. Auch wenn das Geld sofort bei Dir abgebucht wurde, wirklich weg ist es erst, wenn es dem Empfänger gutgeschrieben wurde. Dazwischen können bis zu 24 Stunden liegen, in denen Deine Bank das evtl noch stoppen kann.
Daher solltest Du sofort zu Deiner Bank flitzen und bitten, sie sollen alles versuchen, um die Überweisung noch aufzuhalten BEVOR sie beim Empfänger gutgeschrieben wird. Es zählt jetzt buchstäblich jede Sekunde !! Deine Bank soll unbedingt sofort bei der Empfängerbank anrufen und ausserdem zusätzlich ein FAX dort hinschicken. Einige Banken haben für genau diesen Zweck sogar einen fertigen FAX-Vordruck.
Lass' Dich nicht abwimmeln, bestehe darauf, daß Deine Bank es wenigstens versucht ! Betone dabei, daß Du nicht von einer "Rückbuchung" oä redest, sondern von einer Stornierung einer noch nicht wertgestellten Zahlung, das ist ein Unterschied.
Eine Rückbuchung ist absolut unmöglich, eine
Stornierung vor Wertstellung klappt ca in jedem 3. bis 4. Fall.
5.) Erstatte umgehend Anzeige bei der Polizei Tips und Hinweise dazu findest Du unter diesem Link:
http://tinyurl.com/polizei-anzeige Drucke dazu unbedingt auch diese Seite aus und füge sie deiner Anzeige mit hinzu:
http://scheffczik.yolasite.com Dadurch wird der Zusammenhang Deiner Anzeige mit einer großen Betrugsserie deutlich.
Zuständig für die Ermittlungen gegen Lars Sch. sind die
Kripo Eschwege
und die
Staatsanwaltschaft KasselÖrtliche Polizeidienststellen, die eine Anzeige bezüglich der auf dieser Seite genannten Betrugsvorgänge / Bankkonten / Ebay-Accounts aufnehmen oder bearbeiten, sollten sich bitte umgehend in Verbindung setzen mit einer der oben genannten Dienststellen 6.) Eventuelle Rückforderung des Geldes Sollte sich herausstellen, daß der verkaufende Ebay-Account und / oder das Bankkonto tatsächlich dem Täter vom Inhaber selbst auf irgendeinem der oben genannten Wege wissentlich und freiwillig zur Verfügung gestellt wurde, können die betrogenen Käufer ihre Ansprüche gegebenenfalls auf dem zivilen Rechtsweg geltend machen, siehe
http://cgi3.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewUserPage&userid=ziviles_mahnverfahren Hierbei gilt die Reihenfolge 1.) Ebay-Accountinhaber , 2.) Bankkonto-Inhaber.
Vertragspartner der Käufer ist normalerweise immer erstmal der Ebay-Accountinhaber. Allerdings natürlich nur, sofern dieser die Auktionen entweder "im Auftrag" selbst eingestellt hat oder einem Dritten Zugriff auf den Ebay-Account gestattet hat.
Sofern der Ebay-Account ohne bewusste Beteiligung des Inhabers "gehackt" ( zB durch Phishing, Keylogger ) oder gar mit den Daten eines völlig Unbeteilgten angemeldet wurde, könnten sich die Ansprüche der Käufer als nächstes gegen den Inhaber des Bankkontos richten, auf das sie ihr Geld überwiesen haben.
Allerdings auch in diesem Fall nur dann, wenn der Kontoinhaber erstens tatsächlich existiert und der zweitens dieses Bankkonto auch tatsächlich selbst eröffnet hat ( und nicht nur zB eine Kopie seines Reisepasses ohne sein Wissen dazu benutzt wurde )
Die genauen Umstände, wie der Täter die Kontrolle über den jeweiligen Ebay-Account sowie das jeweils benutzte Bankkonto erlangt hat, kann aber nur die Polizei ermitteln. Auch die Adresse des Bankkontoinhabers erfahren gegebenenfalls nur die Ermittlungsbehörden von der Bank.
Diese Ermittlungsergebnisse wiederum kann nur ein Anwalt bei den zuständigen Dienststellen erfragen, der Anzeigenerstatter erhält darüber in der Regel keine Auskunft.
Wer eine Rechtschutzversicherung ( möglichst ohne Eigenbeteiligung ) hat, sollte also einen Rechtsanwalt aufsuchen und mit der Wahrnehmung seiner Interessen beauftragen.
Wer keine RV hat, kann das natürlich ebenfalls tun, muss allerdings für die Kosten erstmal in Vorkasse treten und sollte im Hinterkopf behalten, daß er unter Umständen auf den Kosten zunächst sitzenbleibt, falls sich im Zuge der Ermittlungen herausstellt, daß es im vorliegenden Fall entweder keinen existierenden Verantwortlichen gibt ausser dem Täter in Thailand oder der unter Umständen zivilrechtlich Verantwortliche zahlungsunfähig ist.
Hinweis: Bei diesem Beitrag handelt es sich nicht um eine Rechtsberatung, sondern um Tips + Hinweise von / an privat.
Im konkreten Fall wende Dich bitte gegebenenfalls an einen Rechtsanwalt -------------- Hier noch ein paar Informationen zur Person:
Sein Reisepass:
http://tinyurl.com/Reisepass-abgelaufen
Sein Gejaule, als ihm dieser abhanden kam und das Konsulat keinen neuen bewilligte:
http://tinyurl.com/Gejaule
"One Night in Bangkok" ( oder so ähnlich ) im September 2006:
http://tinyurl.com/night-in-Bangkok
Never start a fight, but always finish it. 