27-05-2019 11:16
Hallo,
habe wegen Falschbestellung bei einem Artikel die Annahme verweigert und der Verkäufer will mir nun von der Rückerstattung (123€) 9,90 € abziehen da DHL angeblich so viel dafür berechnet. Ist das normal?
LG
Übrigens ein Dank an alle Foris, die dem TE auf eine einfach Frage die Verwerflichkeit eines Widerrufes erklären und dann gleich im Profil nach entsprechenden Verfehlungen suchen. Könnt ich vom gewerblichen Account so nicht machen.
Schönen Abend an alle.
Ein Widerruf ist nicht verwerflich.
Er wäre nur ordentlich durchzuführen. Das habe ich hier so nicht herauslesen können.
Annahmeverweigerung ist Couch-Potatoe-Mentalität:
Nur nix tun, nicht aktiv werden, nicht kommunizieren.
Und siehe da:
Sofort nach dem Zauberwort "Kosten" ist das Geschrei dann groß,
mit einem Male wird geredet, geschrieben, diskutiert.
Keine Frage, dass Zusatzkosten bei einem ordentlichen Widerruf nicht auferlegt werden dürfen.
War das denn ein ordentlicher, rechtskonformer Widerruf?
Aber auch nur dann,
wenn die Widerrufsfrist zum Zeitpunkt der nachgelegten Kommunikation noch nicht verstrichen war?
Mit der Interpretation bestimmter Gesetze tue ich mich durchaus schwer.
Wenn ich mir aber den § zur Widerrufsfrist zu Fernabsatzverträgen im BGB so durchlese,
http://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__355.html
beginnt die Frist mit Vertragsschluss zu laufen, wenn nichts anderes vereinbart ist.
Nun kennen wir hier alle weder Artikel noch Verkäufer.
Inkl. aller Liefer- und Versandzeiten könnte das bei 14-tägigem Widerrufsrecht schon knapp werden.
unter Umständen war das gar ein Artikel, der gar nicht dem Widerrufsrecht unterliegt?
Man weiß es nicht ...