01-05-2017 10:38
Guten Tag,
leider bin ich Opfer eines Betruges geworden. Der Verkäufer war seit 2010 bei Ebay aktiv und hatte eigentlich sehr gute Bewertungen, leider kein PayPal. Daher mit Überweisung bezahlt aber an nichts schlechtes gedacht. 1 Tag nach Kauf wurde der Artikel bereits als "verschickt" markiert, leider ohne Sendeverfolgungsnummer.. Nach 1 1/2 Wochen aber immernoch kein Paket angekommen.. Daraufhin habe ich dem Verkäufer geschrieben, er möge mir bitte die Sendeverfolgungsnummer zukommen lassen. Keine Reaktion.
Nachdem 2 Wochen Wartezeit voll waren, habe ich einen eBay Fall eröffnet.. Dort steht jetzt bei Handelspartner, wo der Kontoname des Verkäufers stand "wird-deleted". Denke mal das eBay das Konto geschlossen hat, aufgrund Betruges.
Ich habe vom Verkäufer ja noch die Bankdaten, sprich IBAN etc. Die IBAN leitet auch auf ein deutsches Konto hin. Gibt es da irgendwie Möglichkeiten das Geld wieder zu bekommen?
Lg
Um Dein Geld wiederzubekommen, mußt Du Dir die Hilfe eines RA sichern.-
Ansonsten: für Betrug ist die Polizei zuständig. Nur die kann dem Betrüger das Handwerk legen.
Hast Du dort schon Anzeige erstattet?
@christian8372 schrieb:
Die Auskunft des Ebay Supports meinte, dass er vorgestern die Adresse auf eine in Kolumbien geändert hatte, aber Ebay noch die alte Adresse, die in Deutschland gemeldet ist noch im System gespeichert ist. Und Ebay die dann raus gibt sobald sich die Polizei bei denen gemeldet hat. Und die IBAN gehört zur deutschen Postbank. Daher hoffe ich mal das es doch etwas wird. Wäre die IBAN bei einer ausländischen Bank hätte ich bereits aufgegeben
Was denkst du denn, warum die Adresse wohl auf eine in Kolumbien geändert wurde, @christian8372 ?
Dazu mal rein hypothetisch ein Gedankenspiel:
Für den theoretischen Fall, dass das Ganze möglicherweise den Hintergrund haben sollte, sich ein brauchbares Startkapital für eine Rückkehr von Deutschland nach Kolumbien zu beschaffen, wird das alles sowieso schon gelaufen sein, das Postbankkonto wird bereits leergeräumt sein und der Vk wird sich in Südamerika außer Reichweite befinden.
In diesem konstruierten Fall bestünde die einzige Chance für Käufer wohl darin, zunächst mal einen Titel zu erwirken und darauf zu hoffen, dass sich der VK nach einer Verjährung der Angelegenheit (vielleicht in 5 Jahren) möglicherweise irgendwann mal wieder ins Land traut und dass man diesen Umstand dann auch noch irgendwie mitbekommt, um seine Forderungen überhaupt stellen zu können.
Ich hoffe natürlich für dich, dass ich mit dieser Hypothese falsch liege............................