18-02-2013 14:01
Moin,
die Höchstbietende meiner Auktion 121062010755 ist in einem Land registriert, in das ich nicht versende. Die Ukraine ist bei diesem Artikel als Lieferadresse ausgeschlossen und ich habe aktiviert "Käufer nicht akzeptieren, deren bevorzugte Lieferadresse ein Ort ist, an den ich keine Ware verschicke."
Als Lieferadresse wird aber korrekt eine deutsche angegeben.
Ich hatte vor, darüber hinweg zu sehen. Nun kommt aber folgendes zusammen:
- Die Käuferin möchte die Überweisung aus einem „Land außerhalb der EU“ tätigen, was im Gegensatz zu SEPA Überweisungen lange dauert und Kosten verursacht. Genau das wollte ich anhand meiner Länderausschlüsse vermeiden.
- Sie versucht mich zu Paypal zu drängen, was bei dieser Auktion ausgeschlossen war und ich möchte auch dabei bleiben.
- Merkwürdige Kombination: Überhöfliches perfektes Englisch; Käuferin für einen Artikel, der alle männlichen Klischees bedient; Ursprungsland Ukraine, aber deutsche Lieferadresse, nachträgliche Forderung nach Paypal.
Ist ein Abbruch der Transaktion unter diesen Umständen vorgesehen und empfehlenswert?
Und für später: Kann ich das Anmeldeland eines Bieters (nicht die Lieferadresse) gar nicht einschränken?
Vielen Dank!
Du hast Versand nach Deutschland angeboten, also können ALLE bieten, die kurz vor dem Bieten eine Versandadresse in D hinterlegt haben, zB Heilsarmee in Hamburg oder Grand Hotel in München oder ...
Nach dem Bieten wird wieder auf die heimatliche Lieferadresse umgestellt.
Ob man Bieter nach ihrem Land, in dem sie ANGEMELDET sind, ausschließen kann ? Keine Ahnung !
Zum Bezahlproblem :
Weise höflich aber bestimmt die Frage nach PayPal ab.
Wegen der anfallenden Kosten einer Überweisung frag mal bei deiner Bank nach, was die so berechnen.
Auch hier gilt : Der K hat ALLE Bankgebühren zu tragen.
Kommt weniger an - nicht versenden, bis die volle Summe gezahlt wurde.
Du könntest auch über "Käufer melden" bei Bewertungen gehen. Da gibt es sowas wie "Käufer wünscht andere Zahlungsmethode als angegeben".
Oder du bietest meinen Lieblingbezahldienst für gewisse Länder an, nämlich Western Union.
Da bist als VK auf der total sicheren Seite.
Bezüglich WU und zukünftigen Auktionen:
Bietet ihr in bestimmten Fällen ausschließlich WU an oder ist da eine klare Koexistenz mit Überweisung möglich?
Von ebay aus kann man ja die Zahlungsmethode nicht Ländern zuordnen und in Deutschland sehe ich eigentlich keinen Grund dafür und hätte dazu als Käufer auch keine Lust. Bleibt der Angebotstext zur Regelung.
Es ist übrigens erstmal ruhig geworden, seit ich in meinem Fall dem Käufer die Zahlungsmethoden Überweisung und WU (aber ohne PP) transparent gemacht und auch gleich sinnvolle Fristen gesetzt habe.
Die Empfängeradresse ist c/o bei einer russischen (oder ukrainischen) Logistikfirma in Deutschland. Zusammen mit dem ukrainischen Account also eventuell eine (nicht verbotene) Umgehung der Länderausschlüsse.
Für mich ist absolut unverständlich, warum ich die Ausschlüsse nicht klar auf das Anmeldeland beziehen kann. Überall werde ich heute als Käufer mit scoring abgecheckt, nur als ebay Verkäufer muss ich alle Käufer aus der ganzen Welt akzeptieren und mit ihnen geschliffen in Fremdsprachen kommunizieren, wenn sie sich einmal eine deutsche Kontaktadresse zugelegt haben. Da hat wieder jemand Globalisierung sehr blumig ausgelegt.
Da dieser Thread offensichtlich auf 20 Beiträge beschränkt ist, möchte ich bitten, etwas zu Thema beizutragen.
Mag aber auch sein, dass mittlerweile die Lebensdauer dieses Threads erreicht ist.
@kratzfatz
Wie wär's mit überzeugenden Argumenten, die auf mein Problem Bezug nehmen und der Schilderung eigener Erfahrungen?
@herr_Mecker
Schon den Anfangspost oder Threadtitel gelesen?
Manche verkaufen wohl nicht gern an Ausländer 😉
Hier kann man sie ausschließen, anderswo kriegt man gleich Ärger wegen Diskriminierung.
633,88 €......ja die haben wohl Geld, die Ukrainer 😉
Und Geld stinkt bekanntlich nicht (c)alte Römer
Was ist denn nun mit der Lieferadresse? D oder UKR ?
Verstehe nicht, warum ausländische Bieter immer ausgeschlossen werden sollen:-(
Damit verdirbt man sich doch einen besseren Erlös?
Ja, ich kenne viele Diskussionen und Erfahrungen dazu und plane eine Styropor Babuschka. Was ja leider auch keine Garantie für Unversehrtheit bedeutet, aber ich gebe mein Bestes.
WU ist für den Vk das absolute Null-Risiko.
Wenn dein K auch nur ansatzweise überlegt, da mitzumachen, kannst du sicher sein, nicht über den Tisch gezogen zu werden.
Geht er nach diesem Vorschlag auf Tauchstation, weißt du, dass du Glück gehabt hast ... B-)
Dir ist klar, dass du das gute Stück so gut verpacken musst, dass es unterwegs mehrere Stürze aus Hüfthöhe auf Beton übersteht?
Also nix mit Zeitungspapier, sondern nach allen Seiten (auch unten) etwa eine Handbreit Styroporchips? Und am besten in zwei (stabilen) Kartons?
WU liest sich tatsächlich gut.
Der Käufer hat ja bereits meine Bankdaten und WU bietet auch Überweisung auf Bankkonten an. Ist diese Variante ein vergleichbares Null-Risiko?
@ TE :
WU ist für Verkäufe in gewisse Länder für mich das einzig Wahre für meine Ware.
Der K geht in einen WU-Laden in seinem Land, nennt dort den Empfänger (Mailadresse), Betrag und die Währung, in der ausbezahlt werden soll.
Anschließend bezahlt er in dem Laden ALLES inkl Gebühren usw.
DU bekommst dann über WU per Mail einen Code, den druckst du aus, gehst zu deinem nächstgelegenen "Laden", der WU anbietet.
Legst den Code/Ausweis(?) vor und bekommst den vollen Betrag ausgezahlt.
Dann kannst du die Ware versenden. Ebay hat NIX davon gekriegt.
Danke für die Bestätigung (so hatte ich es mir gedacht/befürchtet).
WU sehe ich mir mal an, obwohl bisher suspekt. Bankgebühren betragen min. 12€ (für eine Seite).
Welchen Sinn hätte "Käufer melden"? Bei ebay Verwaltungsakten bin ich mir immer unsicher, was ein Schachzug für Konsequenzen hat.
Ja, geht halt nur bei GLS und DHL. Zudem bei Beschädigungen überflüssiger Aufwand, nur bei "Schwund" hat man Chancen auf Erstattung. Aber aus formellen Gründen bin ich sicher dazu verpflichtet, auch wenn ein Schadensfall sicher ärgerlich werden würde.
Hast du dazu noch einen Tipp?
Sorry überlesen
http://www.ebay.de/itm/121062010755
Du achtest auf eine ausreichende Höherversicherung?
Um welchen Artikel geht es denn?
Ein Auktionsabbruch ist nur mit EInverständnis des Käufers möglich. Der K soll überweisen und alle Kosten dabei übernehmen.
Wenn das klappt, versendest du.