02-05-2017 17:34
Hallo,
ich habe den Freitag vor Ostern ein Spiel verkauf. Dieses ist in der Osterwoche am Dienstag bezahlt worden. In der Artikelbeschreibung ist angegeben dass die Lieferzeit ca. 4 - 6 Werktage nach Zahlungseingang benötigt. Am Donnerstag schreibt mir der Käufer dass er das Spiel stornieren will, da es ja nicht pünktlich zu Ostern da wäre.
Grundsätzlich habe ich ihm geschrieben ist ein Kaufvertrag nicht so einfach stornierbar und habe ihm eine E-Mail geschrieben dass ich bei einem Storno die Angebotsgebühren, Verpackungsmaterial (weil das Spiel schon zum Versand fertig war) usw. berechne. Er Antwortete nicht, also habe ich Samstag morgen ihn nochmal angeschrieben und eine Frist gesetzt, in der ich ihm mitteilte dass er mir bis heute Abend ... Uhr mitteilen soll was nun ist, und wenn er dies nicht täte ich das Spiel wieder zum Verkauf anbieten und den Differenzbetrag von seinem Betrag abziehen würde, sofern der Betrag niedriger ausfällt.
Nun habe ich das Spiel am Samstagabend erneut eingestellt und Sonntagabend verkauft. Am Montagnachmittag schrieb mich der Käufer (der es stornieren wollte an) er möchte das Spiel jetzt sofort zugeschickt bekommen, ansonsten zeige er mich wegen Betrug an, er hätte ja nie einem Storno zugestimmt. Darauf habe ich Ihm geschrieben dass er mich aufgefordert hat die Auktion zu stornieren, ich ihm eine Frist gesetzt habe mit der Bemerkung dass wenn er nicht antwortet, ich von seinem bisherigen Standpunkt ausgehe.
Nun geht das die ganze Zeit hin und her und er droht mir mich bei der Polizei anzuzeigen wegen Betrug.
Ich wollte euch Fragen welche Seite denn nun richtig liegt, und ob nicht tatsächlich ich falscher Meinung bin?
Vielen Dank schon mal.
@woop-woop24 schrieb:Hallo,
ich habe den Freitag vor Ostern ein Spiel verkauf. Dieses ist in der Osterwoche am Dienstag bezahlt worden. In der Artikelbeschreibung ist angegeben dass die Lieferzeit ca. 4 - 6 Werktage nach Zahlungseingang benötigt. Am Donnerstag schreibt mir der Käufer dass er das Spiel stornieren will, da es ja nicht pünktlich zu Ostern da wäre.
Grundsätzlich habe ich ihm geschrieben ist ein Kaufvertrag nicht so einfach stornierbar und habe ihm eine E-Mail geschrieben dass ich bei einem Storno die Angebotsgebühren, Verpackungsmaterial (weil das Spiel schon zum Versand fertig war) usw. berechne. Er Antwortete nicht, also habe ich Samstag morgen ihn nochmal angeschrieben und eine Frist gesetzt, in der ich ihm mitteilte dass er mir bis heute Abend ... Uhr mitteilen soll was nun ist, und wenn er dies nicht täte ich das Spiel wieder zum Verkauf anbieten und den Differenzbetrag von seinem Betrag abziehen würde, sofern der Betrag niedriger ausfällt.
Nun habe ich das Spiel am Samstagabend erneut eingestellt und Sonntagabend verkauft. Am Montagnachmittag schrieb mich der Käufer (der es stornieren wollte an) er möchte das Spiel jetzt sofort zugeschickt bekommen, ansonsten zeige er mich wegen Betrug an, er hätte ja nie einem Storno zugestimmt. Darauf habe ich Ihm geschrieben dass er mich aufgefordert hat die Auktion zu stornieren, ich ihm eine Frist gesetzt habe mit der Bemerkung dass wenn er nicht antwortet, ich von seinem bisherigen Standpunkt ausgehe.
Nun geht das die ganze Zeit hin und her und er droht mir mich bei der Polizei anzuzeigen wegen Betrug.
Ich wollte euch Fragen welche Seite denn nun richtig liegt, und ob nicht tatsächlich ich falscher Meinung bin?
Vielen Dank schon mal.
Ich versuche diesen - Verzeihung - Kindergarten
einmal zu entwirren:
Da kauft jemand,
bezahlt,
möchte das aber gern wieder rückgängig machen.
Du bestehst auf dem Kaufvertrag,
stellst dann aber einfach wieder ein,
obwohl Du das Geld erhalten hattest.
Man soll sich doch bisweilen wundern,
was erwachsene Menschen so treiben.
Beiden Seiten ist zu sagen,
daß man sich schon mal entscheiden sollte:
Kaufen oder "stornieren",
auf dem Vertrag bestehen oder nicht.
Der Käufer wollte "stornieren".
Das durftest Du als Anfrage werten,
ob ein Abbruch des Kaufs und Rücküberweisung möglich wäre.
Das kann man freilich ablehnen.
Dann kann man eine geeignete Frist zur Zahlung setzen
und weitersehen.
Man kann nicht mit fadenscheinigen Bedingungen kommen.
Nach Nichtzahlerfall oder Abbruch gibt es Verkaufsprovision zurück.
Das Packmaterial hast Du für den nächsten Käufer auch gebraucht.
Anschrift sicher überklebt
oder soll Dir hier einer glauben,
Du hättest alles wieder ausgewickelt und neuverpackt ?
Das kommt davon,
wenn man sich für zu pfiffig hält.
Geld als Pfand behalten ist unter diesen Umständen nicht.
Das mit der Strafanzeige ist allerdings albern.
@woop-woop24 schrieb:Hallo,
ich habe den Freitag vor Ostern ein Spiel verkauf. Dieses ist in der Osterwoche am Dienstag bezahlt worden. In der Artikelbeschreibung ist angegeben dass die Lieferzeit ca. 4 - 6 Werktage nach Zahlungseingang benötigt. Am Donnerstag schreibt mir der Käufer dass er das Spiel stornieren will, da es ja nicht pünktlich zu Ostern da wäre.
Grundsätzlich habe ich ihm geschrieben ist ein Kaufvertrag nicht so einfach stornierbar und habe ihm eine E-Mail geschrieben dass ich bei einem Storno die Angebotsgebühren, Verpackungsmaterial (weil das Spiel schon zum Versand fertig war) usw. berechne. Er Antwortete nicht, also habe ich Samstag morgen ihn nochmal angeschrieben und eine Frist gesetzt, in der ich ihm mitteilte dass er mir bis heute Abend ... Uhr mitteilen soll was nun ist, und wenn er dies nicht täte ich das Spiel wieder zum Verkauf anbieten und den Differenzbetrag von seinem Betrag abziehen würde, sofern der Betrag niedriger ausfällt.
Nun habe ich das Spiel am Samstagabend erneut eingestellt und Sonntagabend verkauft. Am Montagnachmittag schrieb mich der Käufer (der es stornieren wollte an) er möchte das Spiel jetzt sofort zugeschickt bekommen, ansonsten zeige er mich wegen Betrug an, er hätte ja nie einem Storno zugestimmt. Darauf habe ich Ihm geschrieben dass er mich aufgefordert hat die Auktion zu stornieren, ich ihm eine Frist gesetzt habe mit der Bemerkung dass wenn er nicht antwortet, ich von seinem bisherigen Standpunkt ausgehe.
Nun geht das die ganze Zeit hin und her und er droht mir mich bei der Polizei anzuzeigen wegen Betrug.
Ich wollte euch Fragen welche Seite denn nun richtig liegt, und ob nicht tatsächlich ich falscher Meinung bin?
Vielen Dank schon mal.
Dass der Käufer einer "Stornierung" nicht zugestimmt hat, ist ja nicht richtig - offenbar hat er Dir ja diesen Vorschlag gemacht, weil das Spiel nicht rechtzeitig vor Ostern ankommt. Allerdings hast Du nicht zugestimmt - so dass der Kaufvertrag immer noch besteht.
Deine Fristen waren auch viel zu kurz. Du kannst nicht erwarten, dass Du morgens schreibst und abends muss die Antwort da sein. Erst Recht nicht am Wochenende. Es gibt durchaus Menschen, die nicht 7 Tage/24 Stunden am PC sitzen, sondern am Wochenende auch mal wegfahren, arbeiten gehen und nur alle paar Tage mal die Mails duchsehen. Da hättest Du mindestens 3 bis 5 Tage warten müssen, um eine halbwegs angemessene Zeit zum Antworten zu geben.
Aber das ist ja kein Problem. Das Spiel gibts noch zu kaufen:
Also kannst Du Ersatz beschaffen und Deinem Käufer seinen Artikel zukommen lassen.
Ergänzung: Du hast doch immer noch das Geld - oder? Da kann man schon verstehen, dass der Käufer "Polizei" und "Anwalt" in den Raum wirft, wenn Du sein Spiel wieder verkauft hast und die 30,- € immer noch auf Deinem Konto sind.
@woop-woop24 schrieb:Hallo,
ich habe den Freitag vor Ostern ein Spiel verkauf. Dieses ist in der Osterwoche am Dienstag bezahlt worden. In der Artikelbeschreibung ist angegeben dass die Lieferzeit ca. 4 - 6 Werktage nach Zahlungseingang benötigt. Am Donnerstag schreibt mir der Käufer dass er das Spiel stornieren will, da es ja nicht pünktlich zu Ostern da wäre.
Grundsätzlich habe ich ihm geschrieben ist ein Kaufvertrag nicht so einfach stornierbar und habe ihm eine E-Mail geschrieben dass ich bei einem Storno die Angebotsgebühren, Verpackungsmaterial (weil das Spiel schon zum Versand fertig war) usw. berechne. Er Antwortete nicht, also habe ich Samstag morgen ihn nochmal angeschrieben und eine Frist gesetzt, in der ich ihm mitteilte dass er mir bis heute Abend ... Uhr mitteilen soll was nun ist, und wenn er dies nicht täte ich das Spiel wieder zum Verkauf anbieten und den Differenzbetrag von seinem Betrag abziehen würde, sofern der Betrag niedriger ausfällt.
Nun habe ich das Spiel am Samstagabend erneut eingestellt und Sonntagabend verkauft. Am Montagnachmittag schrieb mich der Käufer (der es stornieren wollte an) er möchte das Spiel jetzt sofort zugeschickt bekommen, ansonsten zeige er mich wegen Betrug an, er hätte ja nie einem Storno zugestimmt. Darauf habe ich Ihm geschrieben dass er mich aufgefordert hat die Auktion zu stornieren, ich ihm eine Frist gesetzt habe mit der Bemerkung dass wenn er nicht antwortet, ich von seinem bisherigen Standpunkt ausgehe.
Nun geht das die ganze Zeit hin und her und er droht mir mich bei der Polizei anzuzeigen wegen Betrug.
Ich wollte euch Fragen welche Seite denn nun richtig liegt, und ob nicht tatsächlich ich falscher Meinung bin?
Vielen Dank schon mal.
Na...du bist ja "lustig".....du stellst den Artikel einfach so wieder ein...??
Der bestehende Kaufvertrag ist auch für dich noch gültig.
Besorg dir das gleiche Spiel nochmal oder warte einfach ...bis es richtig unangenehm und vor allem teuer für dich werden kann.
Hallo ....
Du hast etwas verkauft was dir nicht gehört .
Punkt .
Dein Käufer kann Ersatz verlangen .
Du hast es versäumt den Kaufvertrag fristgerecht zu kündigen .
Die Story mit Anwalt und Polizei ist aber sicher nur das übliche Säbelrasseln .
Je lauter desto harmloser .