19-07-2019 17:04
ich bin die Mutter eines Verkäufers. Mein Sohn hat einen i pad pencil verschickt. ich kann bezeugen dass mit dem stift alles in ordnung war. nun behauptet der Käufer dass der stift nicht geht, dass er für 50 euro dies angeblich hat überprüfen lassen.über paypal ist ja nur der käufer geschützt. wir haben einen pencil verschickt , den wir für über 100 euro gekauft haben und bekommen nun einen defekten zurück??? was können wir tun? mein Sohn hat nur positive Bewertungen und er ist 100 prozent korrekt. was können wir tun???m wo bekommen wir Hilfe??? Anwalt einschalten wg. 75 euro bei 150 euro selbstbeteiligung ein witz, aber es geht mir darum , dfass auch Verkäufer geschützt sein müssten. dafür bezahlen wir Provision und was ist, wenn auf dem Postweg was passiert?
Ich bitte um baldmöglichste Antwort !!!!
Ute Beier
Liebe "Mutter",
Dein Sohn ist offenbar wie viele andere hier auch nicht in der Lage, ebay und PP wirklich zu verstehen und macht daher typische Fehler von entweder Anfängern oder Menschen, die nicht verstehen, dass man sich gründlich mit der Funktionsweise von ebay außereinandersetzen muß um hier sicher zu handeln.
Als erstes soll er künftig kein PP mehr anbieten, das ist für einen Privatverkäufer nicht erforderlich und hat viele Riskiken. Nur Geld, das auf seiner Konto ist hat er sicher.
Wenn über PP bezahlt wurde hat der Käufer 180 Tage lang Zeit, irgendwelche Abweichungen von der Beschreibung vom Angebot zu behaupten und PP wird ihm das Geld zurückerstatten. Dein Sohn hat PP durch einen Klick ermächtigt, so zu verfahren und die damit akzeptierte AGB wohl weder gelesen noch verstanden.
Ebay ist ein Haifischbecken, aber ihr seid nicht der Hai. Wer hier nicht sehr aufpaßt bekommt leicht Probleme. PP wird den Betrag voraussichtlich erstatten, wenn der Käufer einen Fall wegen eines abweichenden Artikels aufmacht. Ihr könnt zwar versuchen, PP davon zu überzeugen, dass der pencil beim Verkauf völlig funktionsfähig war, aber der Käufer behauptet dann das Gegenteil. Wie soll PP wissen, wer recht hat?
Auch wenn PP zurückerstattet, könnt ihr immer noch gegen den Käufer eure Forderung auf dem Rechtsweg gelten machen, aber lezten Endes immer mit ungewissem Ausgang.
Die Risiken beim Handel über ebay lernt man am besten kennen, wenn man hier mal einige Monate die Beiträge in der Commutiy mit liest. Ich habe das ein Jahr lang gemacht, bevor ich angefangen habe, hier zu verkaufen. Man ist gegen Betrüger oder Mißbrauch nicht gefeit, kann aber dann doch die größten Probleme vermeiden.
Servus @Anonymous
Es ist einfach,
den VKn hier zu schreiben,
dass sie PP weglassen sollen.
Aber was rätst Du einem KÄUFER,
der bei einem VK mit gerade mal 11 Bewertungen als Käufer in rund sieben Jahren
einen teureren Artikel kaufen möchte... wie diesen:
https://www.ebay.de/itm/adidas-Yeezy-Boost-350-V2-Black-44-2-3-US-10-5-neu/133078391530?hash=item1efc171aea:g:~FoAAOSwssRc-9Oh
Sagst Du dem "Zahl per Überweisung" oder sagst Du ihm,
dass es mutig bis leichtsinnig wäre,
das per Überweisung zu zahlen,
wenn er NICHT abholen kann.
Ich biete auch - auf einer anderen Plattform - PP als Bezahlmethode an.
Dort verkaufe ich auch mal ein Puzzle oder ein Brettspiel.
Zweimal hatte ich eine Anfrage wegen eines Problems mit dem Artikel.
Beim einen bin ich überzeugt,
der hat das Puzzle gepuzzelt und unberechtigt einen Fall eröffnet.
Beim anderen Fall haben wir das geklärt,
ohne dass es zur Rückabwicklung gekommen wäre.
Ist noch immer eine gute Quote für mich.
Das hat auch ganz viel mit dem Klima auf einer Verkaufsplattform zu tun.
Wenn Käufer und Verkäufer sich irgendwann fast als Feinbild sehen,
wird jede Schikane ausgenutzt.
Für das Klima hier sind wir alle,
aber auch der Plattformbetreiber verantwortlich,
der Grundsätze zwar aufstellt,
aber im Alltag darauf pfeift.
Der die Seiten unübersichtlich macht und die Nutzer zum Teil
auf den falschen Dampfer führt.
Betrachte uns in diesem Thread.
Uns allen kommt doch erst einmal in den Sinn,
der Fall könnte unberechtigt geöffnet worden sein.
Warum?
Vielleicht ist der Pencil wirklich defekt.
Das meinte ich mit "Klima".
Mehr Misstrauen geht doch schon gar nicht mehr.
Um die Jahrtausendwende herum sah das hier aber noch ganz anders aus.
Da gab es auch noch einen echten Support.
@lalitadevi20122012 schrieb:ich bin die Mutter eines Verkäufers. Mein Sohn hat einen i pad pencil verschickt. ich kann bezeugen dass mit dem stift alles in ordnung war. nun behauptet der Käufer dass der stift nicht geht, dass er für 50 euro dies angeblich hat überprüfen lassen.über paypal ist ja nur der käufer geschützt. wir haben einen pencil verschickt , den wir für über 100 euro gekauft haben und bekommen nun einen defekten zurück??? was können wir tun? mein Sohn hat nur positive Bewertungen und er ist 100 prozent korrekt. was können wir tun???m wo bekommen wir Hilfe??? Anwalt einschalten wg. 75 euro bei 150 euro selbstbeteiligung ein witz, aber es geht mir darum , dfass auch Verkäufer geschützt sein müssten. dafür bezahlen wir Provision und was ist, wenn auf dem Postweg was passiert?
Ich bitte um baldmöglichste Antwort !!!!
Ute
Servus @lalitadevi20122012
Ich weiß nicht,
wie viele Verkäufe hier täglich abgewickelt werden,
wie viele über PP gezahlt werden
und wie viele Fälle eröffnet werden.
Aber wir dürfen beide davon ausgehen,
dass die Anzahl der Fälle sehr hoch ist.
Dabei bleibt dann nicht viel Raum für individuelle Entscheidungen bzw. Prüfungen.
Wenn man mit genug Schönfärberei ein solches Prozdere entwickelt,
denkt man sich womöglich,
dass ein Käufer einen intakten Artikel will...
auf ein Szenario,
in dem ein Käufer böswillig einen intakten gegen einen defekten Artikel tauscht,
kommt hier keiner.
In diesem Fall kann auch einfach nur eine Fehlanwendung vorliegen.
Da kauft einer einen Pencil der ersten Generation,
versucht sich dabei am "falschen" iPad,
schon ist das Geschrei groß.
Sollte der Artikel bei Ankunft genauso sein,
wie Dein Sohn ihn beschrieben hat,
könntet Ihr der Fallentscheidung widersprechen.
Bringt aber nicht viel.
Ist der Pencil in Ordnung,
könnt Ihr ihn erneut anbieten.
Ist alles nicht toll,
aber dann halt auch nicht viel passiert.
Sollte ein defekter Pencil kommen.
bliebe womöglich schon der Weg der Klage.
Bei einem Kauf von einem privaten Anbieter trüge der Käufer die Beweislast dafür,
dass der Artikel BEREITS BEI ÜBERGABE den Defekt aufgewiesen hat.
Das ist gar nicht so einfach für einen Käufer.
Gewinnt man dann als Verkäufer den Fall,
ist das für den Käufer ein recht teurer Spaß.
Ebay und PP werden Euch da nicht helfen.
Hallo @lalitadevi20122012
Warum bietet dein Sohn Paypal an?
Machen könnt ihr jetzt da garnichts.
Dein Sohn gewährt ja den Käuferschutz freiwillig.
Niemand hier muss PP anbieten.
Gruß