01-09-2012 09:13
Ich hatte nun den Fall, das mein Käufer nach Zahlung und Versendung des Artikels, Beanstandungen hatte. Diese Beanstandungen konnte ich anhand den Fotos die ich hatte nicht finden. Obwohl ich die Rücknahme ausgeschlossen hatte, bot ich an den Artikel zurückzunehmen und den Kaufpreis zu erstatten. Dies wurde zuerst akzeptiert. Der Artikel wurde 14 Tage nicht zurückgeschickt! Dann wurde vom Käufer die Rücksendung vor Eingang des Kaufpreises verweigert! Ich habe nun angeboten den Kaufpreis zu erstatten und der Käufer solle die Ware behalten. Aus folgenden Gründen:
-Wenn ich das Geld überwiesen hätte ohne die Ware, wäre ich Gefahr gelaufen, die Ware nicht zu erhalten (Da der Käufer solche Gedanken unterstellt spricht für sich). Weiter hätte die Ware zwischenzeitlich benutzt worden sein (Käufer teilte ursprünglich mit erst die Ware nach dem Urlaub zurücksenden zu können). Bei vorab Überweisung hätte ich nichts mehr machen können, wenn ich die Ware nicht in dem Zustand bekommen hätte. Außerdem wird erst nach erhalt der Ware das Geld erstattet (gesetzlich geregelt).
Nun musste ich aber feststellen, dass es nicht möglich ist, so einem Käufer eine negative Bewertung zu geben, er allerdings kann dem Verkäufer eine negative Bewertung geben! Ich finde dies unglaublich. Um ehrlich zu sein habe ich bei Käufern, wo ich bedenken habe, immer in die Bewertungen gesehen. Allerdings habe ich erst jetzt gemerkt, das ich bei einem Käufer mit den bewertungen nichts anfangen kann, außer er ist auch als Verkäufer tätig. Ich finde man sollte vorallem als Privatverkäufer den gleichen Mechanismus von Ebay haben wie die Käufer. Ich möchte vor solchen käufern gewarnt werden!
Vielen Dank für die Resonanz!
Die Befürchtung ich könne die Käuferbewertung als Racheakt verwenden, trifft nicht zu. Sonst hätte ich wissen müssen, dass diese Möglichkeit seit 2008 abgeschafft ist. Allerdings kann man auf der anderen Seite nicht ausschliessen, dass von Käufern, dies Instrument als Racheakt missbraucht werden kann.
Bevor hier ein falscher Eindruck entsteht, ich habe den Kaufpreis erstattet und dem Käufer den Artikel überlassen. Da es wirklich keinen Sinn macht über etwas zu streiten. Bei einigen Beiträgen bin ich überrascht, wie schnell man anderen negatives unterstellt. Ich beschneide übrigens die Rechte der Käufer nicht, bei einigen Produkten ist die Rücknahme akzeptiert.
Ich reagiere vielleicht etwas frustriert, wenn ich auf "nicht so nette Käufer" oder Käufer bzw. potentielle Käufer stoße, wo man das Gefühl hat, es wird nicht alles so fair gehandhabt. Und ich bleibe hierbei bei meiner Behauptung es gibt auch schwarze Schafe unter den Käufern - mit Sicherheit auf beiden Seiten.
Auf der anderen Seite sollte man solche Dinge unter Erfahrung verbuchen. Fairer Weise muss man auch sagen, dass ich sehr viele nette Käufer kennengelernt habe, zu denen ich über den Kauf hinaus noch Kontakt hatte.