Neues Gesetz Finanzamt 2.000€
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16-03-2024 18:48
Als privater Verkäufer verkauft man doch hauptsächlich Sachen, Bekleidung, Schuhe, Sachen aus dem Haushalt, also alles Gebrauchsgegenstände, die eben auch schon gebraucht sind. Bei einer großen Familie kommt man da mit 30 Teilen und 2000 € im Jahr nicht aus. Es sind ja alles gebrauchte Sachen, die einmal viel Geld gekostet haben und bei einem Verkauf vielleicht 10 oder 20 % vom Neupreis erzielen.
Jetzt frage ich mich, wie das Finanzamt diese Verkäufe behandelt? Es wird ja kein Gewinn erzielt, sondern eigentlich nur Verlust.
Man schreibt sozusagen nur rote Zahlen, dann müsste man ja eigentlich vom Finanzamt etwas zurückbekommen. (Scherz 🤣)
Für den Müll sind die Sachen aber alle viel zu schade, also was soll man sonst damit machen?
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16-03-2024 19:24
Du wirst deinen Gewinn ab einem gewissen Betrag bei Deiner Einkommensteuererklärung mit angeben müssen.Wenn Du noch alle Kaufbelege hast wird dir das Finanzamt vielleicht glauben,das du Verlustgeschäfte machst.
Für mich sind deine Artikel zu hochwertig und teilweise ja auch brandneu und einfach zu viele um in einem normalen Haushalt anzufallen.
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16-03-2024 19:33
Wenn gebrauchte Sachen aus dem persönlichen Hauhalt verkauft werden, wird es eher keine Probleme geben mit dem Finanzamt.
Die haben es eher auf solche Verkäufer abgesehen, die Neuware verkaufen und/oder in solchen Mengen, die in einem normalen Haushalt nicht üblicherweise vorkommen.
Nun kannst du dir aussuchen, zu welcher Kategorie du gehörst.
Solltest du dich falsch entschieden, wird dir dein Finanzamt das dann schon sagen.
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16-03-2024 21:09
Sorry, aber es ist doch kein Gewinn wenn ich eine MarkenLederhose, die mal vor Jahren einige hundert Euro gekostet hat und sie heute für 100€ verkaufe. Und ja, ich habe hochwertige Sachen, (ich kaufe halt nix bei Primark und Co.) aber wenn man mal "rausgewachsen" ist, oder die unbequemen Schuhe nur im Schrank stehen, was soll man sonst damit machen? Wegwerfen ist auch keine Lösung!
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16-03-2024 21:29
Warum man als Erwachsener aus der Kleidung rauswächst, ist mir ein Rätsel.
Aber ansonsten ist die Sache relativ einfach : Ab 30 Verkäufen und
mehr als 2000.-€ geht eine Meldung an das Finanzamt raus.
Ob dann wirklich Steuern zu zahlen sind, entscheidet das Finanzamt.
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16-03-2024 22:10
"Warum man als Erwachsener aus der Kleidung rauswächst, ist mir ein Rätsel."
Na wegen der vielen ,gemeinen Kalorien , in die B r e i t e geht immer !😂
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16-03-2024 22:16
Da kann Ebay ja nix dafür wenn unser Staat so entscheidet .
Bei manchen , einigen , vielen mag es berechtigt sein .,
das hier das FA mal genauer nachschaut .
denn was hier manche als " Private " im Angebot haben -Wahnsinn !
Sicher wird es auch manchen erwischen der nur ab und zu mal etwas mehr verkauft ,
Sammlung ,Erbschaft oä. aber das läßt sich dann bestimmt abklären .
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16-03-2024 22:32
Dann hoffen wir mal, dass du auch schön die Rechnungen aufgehoben hast, damit es einen Nachweis gibt wenn das Finanzamt tatsächlich auf dich zukommen sollte.
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16-03-2024 22:35
@miss-chili612 schrieb:Warum man als Erwachsener aus der Kleidung rauswächst, ist mir ein Rätsel.
Aber ansonsten ist die Sache relativ einfach : Ab 30 Verkäufen und
mehr als 2000.-€ geht eine Meldung an das Finanzamt raus.
Ob dann wirklich Steuern zu zahlen sind, entscheidet das Finanzamt.
man wächst mit zunehmendem Alter nicht mehr nach oben, sondern nach vorne.
Solltest du eine Gewichtsreduktion per Diät mal versucht haben weißt du auch das du eventuell irgendwo Pfunde verlierst, ab nicht unbedingt da wo du sie loswerden möchtest.
Hier könnte Ihre Werbung stehen
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25-03-2024 23:40
EstG §23:
>>>
(1) 1Private Veräußerungsgeschäfte (§ 22 Nummer 2) sind
2.
Die vor 2 Jahren gekaufte Alufelge, der 3 Jahre alte Toaster und die 5 Jahre alte Waschmaschine sind also raus, bzw der "Gewinn" nicht steuerpflichtig. Gewinn auch nur, wenn der ursprüngliche Kaufpreis niedriger als der Verkaufpreis war! Denn:
>>>
(3) 1Gewinn oder Verlust aus Veräußerungsgeschäften nach Absatz 1 ist der Unterschied zwischen Veräußerungspreis einerseits und den Anschaffungs- oder Herstellungskosten und den Werbungskosten andererseits. 2
Das Küchensieb, der Turnschuh und das Smartphone sind komplett raus, weil "Dinge des täglichen Gebrauchs".
Ganz ehrlich: Das FA wird da kein Faß aufmachen. WENN man in de Tat eher "privat" verkauft. Gegenbeispiel: Hier gibts einen, der bei [woaanders] regelmäßig (!) aufgearbeitete Twingos verkauft. So 5 bis 10 pro Jahr. DER sollte a mit dem FA klar sein und b gewahr sein, dass sein "Gewährleistungsausschluss" definitiv nicht zieht 😉
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07-04-2024 13:39
Vorab - bei bestehenden Anbietern (die schon vor 2023 registriert waren), wurde von eBay für das Jahr 2023 noch gar nicht geprüft bzw. gemeldet.
Von eBay würde also ggf. für das Jahr 2024 bei Erreichen der bekannten Grenzen dann im Januar 2025 an das BZSt. gemeldet.
In Bezug auf die möglichen steuerlichen Auswirkungen gibt es inzwischen bei den Landesfinazämtern oft schon Informationen; hier z.B. aus NRW - so aber ähnlich vermutlich auch in anderen Bundesländern.
https://www.finanzamt.nrw.de/steuerinfos/unternehmen/plattformen-steuertransparenzgesetz
"Sind private Veräußerungsgeschäfte einkommensteuerpflichtig?
Hier gilt der Grundsatz, dass private Veräußerungsgeschäfte von insgesamt unter 600 Euro jährlich in jedem Fall steuerfrei sind. Übersteigt der Gewinn diesen Betrag, ist der gesamte Gewinn steuerpflichtig (Freigrenze).
(...)
Höhere Gewinne aus Veräußerungsgeschäften sind grundsätzlich steuerpflichtig. Das gilt allerdings nicht für die gelegentliche Veräußerung von Gegenständen des täglichen Gebrauchs, wie zum Beispiel:
- getragene Kleidung
- gebrauchte Bücher
- genutzte Inneneinrichtung oder Ausstattung
Diese Verkäufe fallen nicht unter die Steuerpflicht.
(...)
Zudem sind Gewinne aus privaten Veräußerungsgeschäften nur dann steuerpflichtig, wenn der Zeitraum zwischen Anschaffung und Veräußerung weniger als ein Jahr beträgt. Was länger gehalten wurde, kann steuerfrei veräußert werden.
(...)"
Deine Frage "Jetzt frage ich mich, wie das Finanzamt diese Verkäufe behandelt? " sollte vermutlich damit beantwortet sein.
Wenn also ggf. eine Meldung erfolgte und in der Steuererklärung bzgl. möglicher privater Veräußerungsgewinne nichts ausgeführt würde, könnte das Finanzamt evtl. mal bei jemandem nachfragen. Für diesen Fall sollte man am besten nachhalten können (z.B. mit Quittungen), unter eine obigen Ausnahmen zu fallen.
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20-04-2024 12:16
Das ist mal eine Antwort mit der man was anfangen kann 😉 DANKE 👍🙏
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21-04-2024 15:17
Ich verstehe die Welt nicht.
Voriges Jahr war ein freudige Nachricht von der eBay bekommen, dass wir kostenlose Sachen verkaufen, das ist ja wunderbar.
Gut ... Strom, Gas, Benzin, Lebensmittel, alles teurer geworden und kein Budget mehr da.
Gut, wir haben uns entschieden, die nicht mehr benutzten, aber noch gute Sachen, die solange rum gelagert sind, zu verkaufen und den Umsatz können wir die Rechnungen ausgleichen. Wir denken auch, Umwelt ist auch sehr wichtig, man sollte auch nicht viele gute Sachen in den Müllhalden landen!
Außerdem , ich bin kein geschäftlicher Verkäufer, sondern nur privat, alles was wir im Haushalt haben und nicht mehr brauchen, dann zu verkaufen.
Und nun bin ich überrascht, ich muss mein Steueridentifikationsnummer abgeben und ich soll die Steuer für den Staat zahlen. Was soll das, sie machen uns kaputt? Was macht der Staat den Steuergelder ?
Ne ne ne, das darf es nicht sein.
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21-04-2024 15:30
Lesen und verstehen wäre jetzt hilfreich gewesen 😉
Du magst zwar aufgrund der Anzahl deiner Verkäufe gemeldet werden müssen, bei SK-Angeboten wie bei dir - und da lehne ich mich jetzt mal weit aus dem Fenster - von 1, 2 oder 3 Euro wird es zu keiner Steuerpflicht kommen.
Das Augenmerkt der Bundeszentrale für Steuern liegt eher auf PVK welche innerhalb kurzer Zeit ein Dutzend nagelneue Iphones oder ähnliches in der Preisklasse anbieten - und da ist meiner unbedeutenen Meinung nach das PStTG mehr als gerechtfertigt !
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21-04-2024 17:16
Ja ,aber - jeder kennt den Spruch :
Die Kleinen hängt man
die Großen läßt man laufen .
wir werden sehen was da noch auf uns alle zukommt.
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21-04-2024 17:25
Mag sein, ich für meine Person habe jedoch den ganzen Zirkus mit dem Ergebnis "Finanzamt stellt die Sache ein" schon einmal durchgemacht, von daher erlaube ich mir ein kleines Urteil fällen zu können 🤗
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28-01-2025 16:04
"innerhalb kurzer Zeit ein Dutzend nagelneue Iphones oder ähnliches in der Preisklasse anbieten"
ja sicher doch, "nur dieses Klientel" daher auch die 2.000€ im Jahr 🙂 wo rechnerisch vielleicht schon
2 Geräte im Jahr die Summe erreichen.
Das eigentliche Problem ist doch die Beweispflicht, wann und zu welchem Preis gekauft wurde.
Über Ebay bekommt man von Privat meist keine Rechnung und wer hebt ALLE seine Kauf Quittungen
für den ganzen Haushalt über Jahre auf?
Ergo man wird oftmals gar nicht beweisen können:
das älter wie 1 Jahr und den Anschaffungspreis auch nicht.
Vermutlich wird dann das FA davon ausgehen das nicht älter wie 1 Jahr und steuerpflichtig und wird
den Anschaffungspreis zur Ermittelung der Steuerpflichtigen Summe dann schätzen.
Von dem ganzen Aufwand es zu beweisen und darzulegen ganz abgesehen.
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28-01-2025 17:24
alles falsch nicht auf die gegenstände wie gebrauchte sachen kommt es an sondern auf die menge der verkauften gegenstände es gibt genug secand händler
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28-01-2025 17:40 - bearbeitet 28-01-2025 17:41
Warum haben eigentlich alle solche Finanzamtpanik?
Wenn es nicht Gold, Silber, Edelsteine, Immobilien oder hochwertigste Antiquitäten sind, wird das Finanzamt nichts schätzen. Bei solchen Sachen hat man aber auch Eigentumsnachweise. Wie ich früher schon sagte, wird auch niemand voraussichtlich wegen 2, 3, 4 Telefonen oder 100 Blumenvasen zu 20 EUR im Jahr steuerpflichtig. Auch jedes Erbe oder Sammlungen mit Wert können einmalig veräußert werden.
Das lässt sich vorab alles klären.
Es geht eher um Nachhaltigkeit im Verkaufen. Es gibt die Menge Privatverkäufer mit STÄNDIG hunderten Angeboten oder kleineren/größeren Tranchen Neuware und dann laufenden Verkäufen. Gewinn ist für die Gewerblichkeit nicht unbedingt ausschlaggebend, aber das immer wieder...
Und ich behaupte auch, bei manchem Gewerblichen verschwand im Laufe des Jahres so mancher Ebay-Umsatz auf wundersame Weise und fand nicht den Weg zu den Finanzbehörden.
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28-01-2025 17:46
Wenn man eine große Familie hat, warum macht man nicht einfach für die Familienmitglieder extra Accounts?
Meine Mutter ist 87 und will sich "verkleinern". Da steht wohl bald ein Umzug an.
Was sich lohnt, wird von mir seit gut 3 Jahren Stückchen für Stückchen verkauft. Geld von Ebay geht auf ihr Konto. Ich regele alles....
Info am Rande: Mehr als 20 Verkäufe im Jahr haben wir seit 2022 nie gehabt.
Vieles wird gespendet - Garagentrödel war leider jedesmal ein Reinfall.
Und sollte Mama im Jahr mal 30 Verkäufe haben und mehr - völlig egal. Da kann ruhig gemeldet werden. Null Angst.
