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Registriert: ‎02-08-2012
privates mitglied handelt gewerblich

Hallo ,

es ärgert mich maßlos das ein Mitglied welches mir aufgefallen ist hier gewerblich Handelt und als privat verkauft, ich habe dies schon mehrfach gemeldet , aber es passiert rein garnichts.

Was kann man tun? Warum unternimmt ebay hier nicht, denn das ist auch Käuferschutz, oder?

Ausserdem Steuerhinterziehung, Gwährleistungsbetrug und sonstige rechtliche Vergehen.

Gruß

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Established Member
Beiträge: 3
Registriert: ‎09-06-2013
Beantwortet
als Antwort auf emmasfinchen

Hallo,

ich habe das gleiche Problem mit einem Verkäufer und habe diesbezüglich Ebay kontaktiert. Leider habe ich auch nur die Standart- E-Mail bekommen.

Als gewerblicher Verkäufer zahle ich einen Basisshop im Abo, ich biete einen kostenlosen Versand an, Umtausch und zahle Steuern.

Der private Verkäufer verkauft die gleichen Sachen wie ich, hat mittlerweile über 400 Teile, drin im Schnitt 15,- € billiger, zahlt keinen Basisshop, hat keinen Umtausch, ob er Steuern zahlt kann ich nicht sagen. Ich habe diesbezüglich mit dem Finanzamt gesprochen die sich bei Ebay die Verkaufszahlen des privaten Verkäufers anschauen werden. Solange er steuern zahlt interessiert es das Finanzamt nicht welche Anmeldung läuft. Jetzt stelle ich mir die Frage, wofür habe ich den Basisshop noch? Dann kann ich auch als privater Verkäufer verkaufen. Melde meine verkauften Sachen bei dem Finanzamt und alles ist gut. Alleine  das Porto durch Rüchnahme, die Hose passt nicht als Beispiel. Soviel Prozente kann mir Ebay garnicht geben. Mir geht es nicht darum jemanden anzuschwärzen. Nur als Beispiel, als seriöser, privater Verkäufer zahle ich keine Steuern.

Das zahle ich, machen wir denn Betrag mal glatt 20% bei 50,-€ sind das 10,- €, dann kommt der Versand dazu 5,- die der Kunde zahlt. 15,- sind weg. Dann hinzu der Basisshop, Umtausch etc.

 

-mir geht es nicht darum jemanden zu denunzieren der ein paar Teile verkauft. Nur über 400 Teile mit Etikett finde ich schon sehr heftig.

 

von nataschmetzge7 am ‎01-11-2017 13:59
Hallo @minus2007 hast du dich beim Finanzamt dahingehend erkundigt?
Darf ich meine Sachen wirklich als privater Anbieter verkaufen solange ich das bei der Steuer angebe?

Wie sieht es mit Mitbewerbern dann aus, können die mich trotzdem Abmahnen lassen, da es eigentlich ja nicht erlaubt ist so viele neue Artikel über einen privaten Account zu verkaufen.
Steht ja auch alles in den Hinweisen die ebay gibt, nur unternehmen tun die dagegen leider nichts.
von minus2007 am ‎02-11-2017 10:15
Hallo natanschmetzge7, ich finde es moralisch nicht richtig, wer verkauft im grossen Umfang, wie gewerblich sollte auch Steuern zahlen. Dem Finanzamt istes erstmal egal, haupsache es wird gezahlt. Dem Gewerbeamt nicht.
LG.
von melanch0lyst am ‎24-11-2017 11:48
Jahre Später ist es immer noch gleich, sogar noch schlimmer. Ebay bietet die Plattform an aber nicht die Verantwortung und schafft für diese Verbrecher ein geborgenes Nest.
von dahram am ‎14-01-2018 10:48
@minus2007
Sie schreiben Ihren Unmut über dieses unfaire Verhalten aber keinen Interessiert es. Dies liegt daran, dass Diejenigen, die negativ davon betroffen sind, keine 'Lobby' haben, d.h. keine Interessenvertretung besitzen, die ihre Interessen und Rechte gegen Diejenigen vertritt und durchsetzt, die von dieser Ungerechtigkeit profitieren.
Niemand macht sich umsonst die Mühe und erst recht Niemand, der davon profitiert. Ebay profitiert von dem jetzigen, unfairen Zustand, die Abmahn-Anwälte auch, aber die rechtmäßig handelnden Händler nicht.
Es gibt nicht nur Probleme mit verdecktem, gewerbsmäßigem Handeln in eBay durch Privatverkäufer, sondern insbesondere auch durch unzählige chinesische Händler, auch bei Amazon und Co.
Der Staat hat die Pflicht seine Bürger vor diesem Verhalten zu schützen, um finanziellen Schaden von den deutschen Gewerbetreibenden abzuwenden, die sich an geltendem deutschen Recht halten (müssen) während die Anderen dies nicht tun und dadurch einen erheblichen und sogar ausschlaggebenden, finanziellen und auch logistischen und verwaltungstechnischen Vorteil beziehen.
Leider sind die Händler in relativen Zahlen zu den gewerblich agierenden Privatverkäufer und den gewerblichen ausländischen (chinesischen) Händlern in einer deutlichen Unterzahl. Da Sie au keine richtige Interessenvertretung/Lobby besitzen, die sich dieses Problemes effektiv annimmt, werden ihre Recht nicht verteidigt. Die Gesetze sind ja diesbezüglich bereits vorhanden, werden aber nicht gen die umgesetzt, die diese Gesetze brechen.
Daher müssen sich Händler und Interessierte zusammentun und gemeinsam dagegen vorgehen. Das kann nur eine Interessenvertretung erfolgreich machen. Diese Vertretung wird das aber bestimmt nicht umsonst machen. Die Institutionen, die bereits vorhanden sind, um gegen dieses Problem vorzugehen tun nichts. Es liegt nicht in ihrem Interesse etwas an der jetzigen Situation zu ändern. Einige sind auch einfach überfordert damit. Daher kann man sich nicht auf sie verlassen.
Um eine effektive Wirkung und Veränderung herbeizuführen, muss man das Problem selbst in die Hand nehmen.
Leider ist es immer so, dass Diejenigen, die sich Beschwerden alleine nicht viel tun können und auch keine Lust haben sich um eine Interessenvertretung zu bemühen. Sie beschweren sich andauernd und überall, werden aber nicht aktiv. Das kann daran liegen, dass man einfach resigniert oder die Mühe und Kosten scheut aktiv zu werden. Letztendlich führt aber kein Weg daran vorbei um den Zustand zu lösen.
Daher mein Angebot bzw. Vorschlag:

Wenn Sie tatsächlich Interesse an eine Veränderung haben und bereit sind dafür auch einzustehen, zumindest mit einem geringen, finanziellen Betrag, dann teilen Sie mir Ihre Kontaktadresse mit (zumindest Ihre E-Mail-Adresse). Ich bemühe mich seit einiger Zeit so eine Interessenvertretung aufzubauen bzw. zu entwickeln. Ich würde Sie auf dem laufenden halten was diese Bemühungen betrifft. Sobald sich genug Interessierte zusammenfinden, werde ich weitere Schritte dahingehend einleiten, um einen Vertretung (z.B. in Form eines Vereins oder zumindest in eine Form von Online-Gemeinschaft) zu realisieren. Wenn diese Bemühungen konkrete Formen annehmen werden Wir uns irgendwann in naher Zukunft an die verantwortlichen wenden, die nichts gegen dieses Problem mit den verdeckten Online-Händler unternehmen und wiederum versuchen sie zur Verantwortung zu ziehen oder zumindest unter Druck zu stellen, damit endlich geltendes Recht durchgesetzt wird.

Was schon seit einigen Jahren im Online-Handel passiert ist eine Katastrophe für einheimische Händler, die sich an die Gesetze halten. Die Untätigkeit der Verantwortlichen ist meiner Meinung nach eine Verhöhnung der ehrlichen Händler oder rücksichtsvoll ausgedrückt eine Kapitulation gegenüber den Verkäufern, die sich an KEINE Gesetze halten und den Käufern ihre Rechte vorenthalten um ihren Profit auf Kosten der Verbraucher und gesetzestreuen Händlern zu maximieren.
Es bring NICHTS nur mal 'hier und da' seinen Unmut darüber zu äußern und nur seinen Ärger Luft zu machen. Das Problem bleibt dadurch weiter bestehen und wird sich vergrößern (Das tut es ja bereits seit geraumer Zeit!).
Und wenn man nicht gerade dabei ist in den Ruhestand zu wechseln oder einfach aufzugeben, MUSS man dagegen aktiv werden. Einige Sätze der Beschwerde in irgendwelchen Foren helfen nicht. Daher, wie bereits erwähnt:

Wer wirklich etwas dagegen tun will soll seine Kontaktdaten (Zumindest E-Mail-Adresse) an folgende E-Mail Adresse senden:

Interessenvertretung-deutscher-Haendler@web.de


Sobald sich genug Personen zusammentun und Ihren kleinen Beitrag leisten wollen, werden wir aktiv.