21-02-2013 07:26
Hallo,
habe eine Decke für Pferde ersteigert, der Artikel kommt von privat und wurde zwar als gebraucht, aber in einem sehr guten zustand beschrieben. Natürlich war dies nicht so, sont würde ich ja hier nicht um Hilfe bitten.
Die Decke hat mehrere Löcher und wurde auch schon an anderer stelle genäht. Das wurde verschwiegen und ist natürlich auch nicht auf dem Foto zu sehen.
Habe schon Kontakt zur Verkäuferin aufgenommen und sie ist letztendlich bereit mir das Geld für die Decke zurück zu Überweisen, leider nur ohne die Versandkosten.
Sie meint das ich die tragen müsste weil der Artikel unter 40 € gekostet hat. Ich bin eigentlich nicht bereit irgendwelche Kosten zu tragen für einen absichtlich falsch beschriebenen Artikel. Was kann ich tun und wie ist das die Rechtslage?
MfG
Rechtlich stehen Dir alle Kosten zu, so, als hätte die Transaktion nie stattgefunden.
Die Frage ist nur, ob Du bereit bist, sofern sie bei ihrer Meinung bleibt, Dein Recht auch einzufordern - sprich ein ziviles Mahnverfahren einzuleiten/ggf. anwaltliche Hilfe in Anspruch zu nehmen.
Eine denkbare, aber auch nicht ganz freundlich Methode wäre, dass Du Dich nach Eingang des VK-Preises bedankst und sie darüber informierst, dass ihr Eigentum nun bis xx.xx.2013 zur Abholung für sie bereit liegt bzw. Du es gerne gegen die entsprechden Versandkosten auch verschickst.
Andernfalls würdest Du es nach Ablauf der Frist entsorgen.
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