14-06-2013 23:24
Hallo,
ich habe vor längerem einen Sulky gekauft, dieser sollte komplett montiert sein, er kam mit abgebauter Schere und Reifen an, mit Aufwand konnte ich diese Teile dann montieren und losfahren, auf dem weichen Platz war auch alles in Ordnung, als ich aber über den ersten niedrigen Bürgersteig fuhr, rutschte der Reifen von der Felge, zum Glück blieb mein Pony ruhig und es ist nichts passiert, das hätte aber auch ganz anders ausgehen können.
Ich rief den Verkäufer an, dieser teilte mir mit, dass ich die Reifen noch hätte aufpumpen müssen, davon war auch in einem vorherigen Gespräch keine Rede, da ich gar nicht erst wissen wollte, was der Verkäufer mir sonst noch so verschweigt, trat ich vom Kaufvertrag zurück.
Nun verlangt der Verkäufer die Rücksendekosten von mir, die mehr als das doppelte der Hinsende Kosten betragen, da er in seinen AGB schreibt, dass der Käufer die Rücksendekosten bis zu einem Warenwert von 4000€ trägt.
Ich würde gerne wissen, inwiefern dies rechtens ist, da der Verkäufer mir ja nicht den beschriebenen Artikel geliefert hat.
Ich bedanke mich schon einmal für hilfreiche Antworten
Hi,
natürlich ist es Schmarren, wenn dein Verkäufer meint, er bräuchte die Rücksendekosten bei einer Reklamation nicht tragen, das gild nur bei einem Wiederruf und der sollte nach langer Zeit (?) nicht mehr möglich sein. (Wobei deine Unfähigkeit kein Mangel des Gerätes darstellt!)
Allerdings bin ich grad etwas entsetzt! Da geht man mit einem Tier um, welches so einiges an Kraft aufbringt und hängt es vor einem nicht durchgeprüften Fahrzeug, um damit sich und Andere in Gefahr zu bringen.
Selbst bei einem montierten Fahrzeug hätte man alle Funktionen inclusive Reifendruck testen müssen, ebenso jegliche Verschraubungen...
Als nächstes wird dann dem Kind ein Fahrrad gekauft... montiert, versteht sich... und es auf die Straße geschickt... X-(
Wenn man keine Ahnung von etwas hat, sucht man sich einen Fachmann oder lässt die Finger davon!