am 09-05-2014 07:50 - zuletzt bearbeitet am 09-05-2014 09:08 von kh-marina
Guten Tag,
ich habe einen Artikel mit Sofort-Kaufen ersteigert. Als Versandadresse habe ich eine Packstation angegeben. Als Versandmethode wählte ich Einschreiben.
Nachdem nach 10 Tagen der Versand auf eBay immer noch nicht markiert war und sich auch der Verkäufer nicht gemeldet hat, eröffnete ich einen Fall. Dort sagte mir der Verkäufer er habe mich am Tage der Auktion bereits angeschrieben, um eine Postadresse zu bekommen. Bei mir kam keine Nachricht an, ich lösche Nachrichten auch grundsätzlich nicht (Kann das eBay nachprüfen, Nachrichten sind vermutlich privat?). Ich ließ dies außen vor und nannte meine Postadresse. Nach einer weiteren Woche war weder bei mir etwas angekommen, noch war der Artikel bei eBay als versandt markiert. Ich schrieb den Verkäufer im noch offenen Fall an, er solle Sendungsinformationen bereitstellen. Daraufhin schrieb er, dass der Artikel längst eingetroffen sein müsste. Er stellte eine Sendungsnummer bereit. Das Versanddatum ist für die Sendungsnummer notwendig, das hat er unterlassen anzugeben, aber ich konnte es erraten. Im digitalen Auslieferungsbeleg war ersichtlich, dass das Paket an eine komplett andere Ecke Deutschlands ging und auch die Unterschrift war augenscheinlich die einer anderen Person als der meinen. Nach vier Tagen meldete sich der Verkäufer und meinte, er sei in der Zeile verrutscht. Anschließend stellte er mir eine neue Sendungsnummer zur Verfügung, bei der das Paket noch in seinem Verteilzentrum lag.
Er meinte er verstehe nicht, warum das Paket noch nicht angekommen sei. Es vergehen weitere Tage. Der Verkäufer meldet sich und sagt, das Paket wäre Retoure gekomen und ich habe das Paket nicht angenommen und auch nicht abgeholt. Ich schreibe ihm er soll ein Foto der Adressseite des Pakets machen auf dem die Zieladresse, der Vermerk und der DHL Aufkleber mit der Sendungsnummer ersichtlich ist. Daraufhin schickte er mir ein Bild. Dort hat er allerdings den Vermerkzettel auf die Adresse geklebt - es war nur mein (falsch geschriebener) Name zu sehen, keine Straße oder Adresse (Siehe Anhang). Ich forderte ihn auf den Adresszettel abzunehmen, denn falls die Adresse stimmte, bezahle ich den zweiten Versand. Daraufhin wurde er pampig und fragte wozu das nötig sei und schlug vor den Kauf abzubrechen oder er würde auf Kulanz ein weiteres Mal versenden. Dann schrieb ich ihm, dass er ein weiteres Mal versenden solle. Er antwortete, dass er ein weiteres Mal versendet.
An dieser Stelle soll erwähnt sein, dass zwischen allen Antworten des Verkäufers im Schnitt 4 Tage vergingen.
Es handelt sich hierbei um ein Schnäppchen. Hat 16€ gekostet, aber man hätte auch mehr als das doppelte verlangen können. Ich tippe, dass der Verkäufer es hinauszieht und nach der automatischen Schließung des Falles mir mein Geld rücküberweisen möchte, um den Artikel nochmal einzustellen. Aber das ist nur eine Mutmaßung.
Der Artikel wurde am 6.4.2014 ersteigert. Der Fall wurde am 15.4. eröffnet und schließt automatisch am 15.5. also in sechs Tagen. Mein PayPal-Käuferschutz endet am 21.5.
Was kann ich tun damit der Artikel versandt wird? Was kann ich tun, wenn der Fall automatisch geschlossen wird und der Artikel noch nicht angekommen ist?
Viele Grüße
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