11-04-2013 11:41
Ich verkaufe seit kurzem als privater Verkäufer. Beim Durchlesen der Bewertungen meiner Käufer ist mir jemand ins Auge gestochen, der schon ein paar neutrale und negative Bewertungen hat, da er "angeblich" alte antike Sachen verkauft, die aber nach Meinung der Käufer gar keine sind. Nun hat derjenige bei mir ein paar Teegläser gekauft, die er jetzt selber verkaufen will und zwar declariert als "sehr alte Art Deco Teegläser" aus Frankreich.Ich weiß aber das sie sooalt sind und schon gar nicht aus Frankreich. Eigentlich ist das doch Betrug, oder? Habe zwar meine Bilder vom Originalangebot noch, aber es gibt ja sicherlich 1000 Möglichkeiten sich da raus zu reden. Soll man da jetzt etwas unternehmen oder es einfach als schlechte Erfahrung abtun?
Natürlich kann man da was unternehmen.
Man kauft bei dem netten Händler und pocht dann auf entsprechende Vertragserfüllung, d.h. tatsächlich antike Schmuddeldiebumms-Ware aus Hintertupfingen 😉
Kann er dann nicht liefern, bzw. bekommt man gar verifiziert, dass die Ware nicht das ist, was er beschreibt, macht man das komplette Programm mit dem Verkäufer: Fall eröffnen, Ware nicht wie beschrieben, entsprechend bewerten etc.
Wenn der Verkäufer halbwegs schlau ist, sperrt er einen jeweils nach einem Kauf.
Da braucht's dann so 'nen halbes Dutzend Accounts oder so, dann ist der Verkäufer schon schön am rotieren 😉