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Bitte spekuliert mal mit mir: Was haben manche davon, sich hier anzumelden, zu bieten und dann nicht

zu zahlen?

Es geht mir nicht in den Kopf, was das soll. Sammeln die Adressen oder warum kommt das so häufig vor?

Jetzt eben habe ich gerade wieder so einen Fall gehabt.

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Antworten (7)

Hallo 😃

 

Adressen und Bankdaten zu sammeln, mag ein Motiv sein.

Andere sind einfach so unverbindlich, dass sie denken, es mache ja nix, mal eben zu bieten oder zu kaufen.

Frei nach dem Motto: Kennt mich ja keiner.

Wenn ich hier mitbekomme, wie wenige eBayer überhaupt wissen, dass sie die Adresse des VK nach dem Kauf erhalten, würde es mich auch nicht wundern, wenn Newbies denken, sie seien hier total anonym.

 

Und dann gibt es vermutlich noch die, welche gar nicht merken, dass sie gekauf haben.

 

Hübsch sind auch jene, die hier ins Forum posten, sie möchten den Artikel lieber nicht, eBay möge das rückgängig machen.

 

Könnte jetzt auch über die Verblödung der Republik lametieren, aber das ginge bestimmt nach hinten los 😃

Moin

dann hilf auch Du, derartige User von der Plattform zu entfernen,

indem Du nach angemessener Wartezeit, wie folgt, vorgehst

 

Zunächst melde bitte einen nicht bezahlten Artikel (max. am 32. Tag)

http://res.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ResolutionCenter

und schliesse den Fall selbst MIT Verwarnung nach frühestens 4 Tagen.
( Die Provision wird dann übrigens seitens ebay automatisch erstattet. )

Täten DAS  alle VK mit ihren Nichtzahlern,

gäbe es nicht annähernd so viele davon hier bei ebay,

weil Du darüber hinaus zum einen im Eingeschränkten Käuferkreis

http://offer.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?BuyerBlockPreferences

 >Käufer mit Vermerken wegen eines nicht bezahlten Artikels ausschliessen kannst,

sodass sie erst gar nicht mehr bieten können

und zum anderen diese Nichtzahler nach einigen (5 oder 6?) Verwarnungen bei ebay rausfliegen.

Somit hilfst Du nicht nur Dir selbst, sondern auch anderen Verkäufern . . .

 

WICHTIG:

Ausserdem mußt Du  zusätzlich noch den Vertrag fristgerecht (7-10 Tage) kündigen,

denn die Problemfallmeldung hat NICHTS mit dem bestehenden Vertrag zu tun.

Meldet sich der Käufer innerhalb dieser Frist nicht,

kannst Du danach den Artikel erneut einstellen.

Bezahlt er allerdings wider Erwarten doch noch,

mußt Du auch liefern (können) . . .

Sollte sich der Käufer NICHT während des offenen Falls melden,
verwirkt er sein Bewertungsrecht, meldet er sich allerdings,
könnte er Dich auch immer noch bewerten . . . 
Fiele diese Bewertung ungerechtfertigter Weise negativ aus,
könntest Du  bei ebay versuchen, diese entfernen zu lassen.
Die Chancen dafür stehen beim nachweisbaren Nichtzahler gar nicht schlecht . . . 

 

Nicht vergessen, den User unbedingt auf Deine persönliche Sperrliste  zu setzen.

Ich würde den Käufer sogar darüber informieren, damit Du ihn belangen kannst,
sollte er trotzdem mit (s)einem anderen Account bei Dir versuchen, zu kaufen.
Das darf er nicht, weil sich die Sperre gegen ihn als reale Person richtet,
mit ALLEN Accounts, die auf seinen Namen angemeldet sind . . .
Tut er es dennoch, kannst Du ihn über das folgende Formular hier  =>
melden

 

Hallo,

 

ich vermute, bei manchen/vielen schlägt einfach das Beliebigkeitssyndrom durch.

Man wischelt sich mit dem Schlauphon mal beliebig durch den "Katalog", klickt hier und dort, dann kommt ein wichtiges  Gezwitscher oder sonst ein weltbewegender und höchst ablenkender Affekt dazwischen, also wendet man sich anderen wischfeinen Dingen zu ... und dann ruft Muddi zum Abendbrot und schon ist man völlig raus aus der Nummer.

 

Spätestens seit der Generation Smartphone werden doch keine AGB mehr gelesen (wie denn auch, auf diesem kleinen Display), dass man hier rechtsverbindliche Kaufverträge eingeht, ist vielen nicht bekannt.

 

Dann kommt dazu, dass der Onlinehandel dem Kunden anerzogen hat: alles bunt, alles easy, alles cool - und wenn du keine Böcke mehr hast, kein Problem, kostet dich ja nichts.

und dann sind da noch die die mit ihrem eierfön rumspielen, etwas anklicken und gar nicht wissen das sie etwas gekauft haben

 

 

 

anstatt die Beobachtungsliste zu bemühen werden gleichartige Artikel beboten damit sie auffindbar sind und man sich den besten Zuschlag rauspicken kann......in dem Wissen das bei gewerblichen Vk widerrufen werden kann und Privatverkäufer sich bei Rücktrittsgesuchen die Streiterei wegen der Bewertungen nicht antun..

Und weil Beschreibungen und Bilder erst nach dem Kaufrausch sorgfältig gesichtet werden........dann erst werden Mängel wahrgenommen....

 

was an Käufen nicht genehm ist wird einfach nicht bezahlt oder aus Anstand noch freundlicherweise "storniert"......der Grund warum viele das so handhaben ist einfach...weil es funktioniert.........

Zu den von anderen erwähnten Gründen möchte ich rein spekulativ noch Selbstüberschätzung und Realitätsverlust hinzufügen.

 

In meiner persönlicher, völlig unrepräsentativer Statistik kommen die meisten Nichtzahler aus neuen Bundesländern, sind weiblich, jung, verträumt und mutmaßlich arbeitslos. Sie kaufen eigentlich nutzlose Dinge, so schön, so schön billig und dann...

 

"Porto muss man auch zahlen? Ja dat is mir dann zu viel."

"Das Geld/Taschengeld/Harz4 ist plötzlich ausgegangen weil ... (irgendwelcher mysteriöser Grund)."

 

Am Ende des Geldes bleibt anscheinend noch zu viel Monat übrig. Man hat sich mal wieder finanziell überschätzt. Die wenigsten geben es offen zu, die meisten stellen sich einfach tot und warten bis ich den Fall schließe. Die Verwarnung von eBay tut ja nicht weh, notfalls erstellt man halt ein neues Konto. Es ist schon vorgekommen, dass eine Nichtzahlerin bei mir erneut mit anderem Account eine Damentasche kaufte und wieder nicht bezahlte.

Betrügerische Kunden sind ein großes Ärgernis für Online-Händler. Eine aktuelle Forschungsarbeit von ehemaligen PayPal-Mitarbeitern zeigt, dass vor allem bei sogenannten „Schwindel-Käufen“ die Hemmschwelle sehr niedrig ist.

Online-Diebstahl

(Bildquelle Online-Betrug: David Evison via Shutterstock)

Die sogenannten Schwindel-Käufe (Liar Buyer Fraud) sind ein weit verbreitetes, aber kaum bekanntes, Phänomen. Das Prinzip dahinter: Kunden kaufen Ware und erhalten diese auch, melden aber anschließend dem Händler, dass die Lieferung niemals zugestellt wurde – und pochen auf eine Rückerstattung des Geldes.

Diese Art des Betrugs wurde in der aktuellen Forschungsarbeit „Liar Buyer Fraud and How to Curb It“ (Schwindel-Kauf-Betrug und wie man ihn eindämmt) eingehend behandelt. Bei den Autoren der Arbeit handelt es sich um die ehemaligen PayPal-Mitarbeiter Markus Jakobsson, Hossein Siadati und Mayank Dhiman.

Anonymität treibt Menschen zum Betrug

Die Forscher schätzen diese Art des Betrugs als „temporäre schlechtes Urteil von ansonsten ehrlichen Menschen“ ein. Das bedeutet, dass Schwindel-Käufe nicht systematisch von Betrügern durchgeführt werden. Es wird vermutet, dass diese Käufe als Reaktion auf den eigenen Geldverlust bei einem Betrugsfall durchgeführt werden - ein Teufelskreis also, der sich selbst aufrechterhält. Die Ausmaße dieser Betrugsart sind nicht zu verachten: Rund ein Viertel aller Verluste durch Internet-Betrug sollen durch Schwindel-Käufe entstehen.

Doch wie kann man das Problem lösen? Eine Möglichkeit ist offenbar, den Schwindel-Käufern den Umhang der Anonymität zu nehmen: „Wir haben herausgefunden, dass wenn man Nutzern bei der Einreichung einer Beschwerde anzeigt, dass (1) ihr Computer erkannt wird und (2) ihr Aufenthaltsort bekannt ist, die Bereitschaft falsche Forderungen zu stellen drastisch sinkt“, so die Forscher. „Wir denken, dass der Grund für diese Abnahme darin liegt, dass die Schwindler-in-spe den Mangel an Anonymität erkennen, wenn sie entscheiden, ob sie eine betrügerische Aktion durchführen sollen.“

 

Geschrieben von Michael Pohlgeers

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