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Käufer behauptet, Einschreiben kam wegen mangelhafter Verpackung ohne Inhalt bei ihm an

Ich habe ein Problem mit einem Käufer. Ende Oktober hat er per Sofort Kaufen eine Münze erworben, diese wurde dann wie im Angebot beschrieben per Einschreiben an ihn versandt. Zwei Tage später bekam ich vom Käufer die Nachricht: Sie sind neu hier und es fängt leider nicht gut an. Das Einwurf-Einschreiben kam ohne Inhalt an, weil Sie die Münze nicht entsprechend sicher verpackt haben ... der Briefumschlag an einer Stirnseite eine münzgroße Öffnung wodurch die mangelhaft verpackte Münze verloren gegangen ist ....

 

Ich habe den Käufer gebeten, mir ein Foto zu übersenden. Denn auf die gleiche Weise habe ich am Tag vorher bereits 4 Münzen verschickt und diese sind auch bei den Käufern angekommen. Meine Bitte um Zusendung eines Fotos wurde ignoriert, der Käufer bot mir jedoch an, mir meine mangelhafte Verpackung auf dem Postweg zu übersenden, sobald ich den Kaufpreis (185 EUR) wieder auf sein Konto zurück überwiesen habe.

 

Nach Rücksprache mit dem eBay Kundenservice hatte ich nichts zu befürchten und brauche weder das Geld zurück erstatten noch erneut liefern (was auch nicht ginge, weil ich diese Münze nur einmal hatte), da es sich um einen Privatverkauf handelt und mit dem Erhalt der Sendungsnummer bei der Post die Gefahr auf den Käufer übergeht.

 

Das habe ich dem Käufer mitgeteilt und auch, dass am 02. November bei der Post ein Nachforschungsauftrag durch mich gestellt wurde. 

 

Vorgestern schrieb er, dass er mit seiner Rechtsschutzversicherung, 2 Zeugen und den Bildern der mangelhaften Verpackung zum Rechtsanwalt geht und gestern kam dann die Information, dass er beim Rechtsanwalt war, dieser es aufgrund der Beweislage genauso sieht wie er und ich für den entstandenen Schaden aufkommen müsste. Er setzte mir eine Frist, den Kaufpreis innerhalb von 7 Werktagen auf sein Konto zurück zu überweisen, ansonsten würden sie per Anzeige den ihm entstandenen Schaden einklagen.

 

Vielleicht noch kurz zur Verpackung: Die Münzen werden von uns in Küchentücher zu einem kleinen Päckchen gewickelt, in Luftpolsterfolie verpackt und dann in einem Umschlag bei der Post abgegeben. Wie bereits beschrieben kamen bisher auch alle Münzen an - bis auf diese hier. Übrigens wurde mir meine Verpackung auch ohne Überweisung zurückgeschickt. Die Öffnung im Umschlag ist tatsächlich münzgroß. Da die Münze jedoch auch noch in Küchenpapier gewickelt war hätte doch - wenn der Schaden durch die Sortiermaschine der Post entstanden wäre - die Münze sicher komplett mit dem Küchenpapier herausgedrückt werden müssen? Das Küchenpapier befand sich jedoch in dem zurückgeschicken Umschlag.

 

Nun zu meinen Fragen:

Hat jemand schon einmal etwas ähnliches erlebt und was ist dabei heraus gekommen?

Ist es sinnvoll, einen Anwalt einzuschalten oder sollte ich erstmal abwarten?

Gibt es eine Möglichkeit, den Käufer zu blockieren? Mittlerweile bin ich echt genervt von seinen vielen Nachrichten, die am Ende immer wieder das Gleiche aussagen.

 

Vielen Dank schon mal für Eure Antworten.

Gesamtes Thema betrachten

Hi,

 

um was für einen Umschlag handelt es sich? So ein richtig stabiler aus Pappe, Luftpolsterumschlag oder die einfachen aus Papier? Du schuldest dem Käufer eine sichere Verpackung. Münzversand ist kompliziert, da Valoren nur bei bestimmten Versandarten (glaube Wertbrief) versichert sind. Bei einen Paket könnte man von außem zumindest nicht auf den Inhalt schließen und rausfallen kann auch nix,

 

Bei einem Warenwert von fast 200 Euro hätte ich nicht ein paar Groschen am Versand gespart.

 

Auf das Gebrabbel von Anwaltsbesuchen gebe ich nix mehr. Ohne etwas auf Papier vom Rechtsverdreher ist alles heiße Luft.

 

Ciao MoB

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