Ware als DHL-Päckchen verschickt (nichts anderes angeboten), online frankiert, Käufer gibt an, die Ware nicht erhalten zu haben. Was tun?
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03-04-2013 18:25
Ich habe Ware mit Versandart DHL-Päckchen angeboten, das Geld erhalten, das Päckchen online (Zahlung per Paypal an DHL) frankiert und persönlich zur Postfiliale gebracht. Der Kunde gibt jetzt an, dass er die Ware nicht erhalten hat. Für ein anderes Päckchen an einen anderen Kunden, das ich gleichzeitig abgegeben habe, habe ich bereits eine positive Bewertung erhalten. Gibt es hier noch eine Möglichkeit, z. B. Nachforschungsantrag bei der Post. Einen Nachweis fürs Päckchen von der Post gibt es ja nicht, aber ich habe den Nachweis der online-Frankierung. Ich will natürlich auch dem Kunden nichts unterstellen, hab aber von mir aus gesehen alles richtig gemacht. Auch im Angebotstext stand extra drin, dass, wenn der Kunde eine andere Versandart wünscht, er vorher Kontakt mit mir aufnehmen soll und der Kunde das Risiko des Postweges trägt.
Ich will mir natürlich dadurch auch nicht meine bis dato 100% versauen.
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Wie es bei die funktionieren konnte, ist mir schleierhaft. Sicher, dass es ein Päckchen ohne Sendungsverfolgung war und nocht doch ein sendungsverfolgtes Päckchen oder gar Paket?
Ja ich kenne den Unterschied zwischen Päckchen und Paket. 😉
Es war ein Päckchen, allerdings online frankiert. Da gibt es dann eine interne Nummer, die ich auch in den NF mit eingetragen habe.
Kommt sicher nur alle Jubeljahre vor, aber bei mir hat das Wiederfinden geklappt.
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Ja, sicher funktioniert das (kann zumindest). Es gibt in Marburg die Briefermittlungsstelle, die kümmern sich um verlorene Sendungen:
Hatte auch vor Weihnachten einen Brief mit einem Geldschein nicht erhalten und reklamiert. Habe ihn dann zum Glück noch bekommen.
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Ja hatte ich, aber nicht komplett. Wie es bei die funktionieren konnte, ist mir schleierhaft. Sicher, dass es ein Päckchen ohne Sendungsverfolgung war und nocht doch ein sendungsverfolgtes Päckchen oder gar Paket?
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Du hattest schon #6 gelesen?
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Okay, habe nachgesehen und DHL nennt das bei Päckchen auch "Nachforschungsauftrag", aber es bleibt dabei, dass es nichts bringen wird, weil ohne Sendungsverfolgung. Und 6 Wochen, bis dann der negative Bescheid kommt, willst du sicherlich auch nicht abwarten, geschweige denn der Käufer.
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Einen Nachforschungsauftrag kann man nur bei sendungsverfolgten Paketen machen. Unversicherte und nicht nachverfolgbare Sendungen kann man nur "reklamieren". Ein echtes nachforschen ist nicht möglich, da es schließlich keine Sendungsverfolgung gibt. Es ist wie bei Briefen und Warensendungen. Die kann man zwar reklamieren, wenn sie nicht ankommen, aber in 99,9% alle Fälle gibt es KEIN Ergebnis von der Post. Nach der Reklamation bekommt nach nach ein paar Tagen einen Brief von der Post, wo die reklamation nochmal aufgeführt steht und denen das alles ach so leid tut. Dann wird 6 Wochen lang "scheinbar" nachgeforscht, und nach den 6 Wochen kommt ein weiterer Brief, dass es denen "ach so leid tut" und die Sendung (natürlich) nicht gefunden wurde. Immer dasgleiche. Das weiß ich aus eigener Erfahrung und auch von der Post selbst, die zugibt, dass es eigentlich nichts bringt. Aber versuchen kann man es, dann hat man wenigstens was in der Hand, was du zum einen Paypal vorzeigen kannst (um vielleicht Zeit zu schinden) und auch dem Käufer kannst du das zeigen/schicken.
Was jedoch WIRKLICH mit der Sendung ist, kann dir keiner sagen. Es gibt so viele Möglichkeiten -> die Sendung kann von Sortiermaschinen völlig zerstört worden sein/unkenntlich gemacht worden sein, oder ein Postmitarbeiter hat die Sendung entwendet, oder der Käufer hat das Paket bekommen und gibt es nicht zu. Nichts kann man beweisen oder dem nachkommen. Auch Päckchen kann man für 1 Euro Aufpreis versichert mit DHL verschicken, oder wenn es kleine Artikel sind, gleich Hermes nehmen. Ist zwar meist langsamer, aber immer versichert und sendungsverfolgt, und bei kleinen Artikeln billiger, als ein sendungsverfolgtes DHL-Päckchen.
Die Infos helfen dir auch nicht weiter, aber dir kann niemand etwas raten, was dir weiterhilft. Was passiert ist, kannst du nicht wissen. Auf jeden Fall ist die Sendung weg und der Käufer will sein Geld zurück. Dir bleibt keine Wahl, als das Geld zurückzuzahlen, oder aber eine negative Bewertung in Kauf zu nehmen. Denn rechtlich gesehen ist die Gefahr des "zufälligen Verlustes" in dem Moment auf den Käufer übergegangen, wo du das Päckchen bei DHL abgegeben hast. Musst du also selbst wissen, was zum einen dein Gewissen sagt und ob du eine negative Bewertung hinnehmen willst oder durch Rückzahlung vermeiden willst.
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Service:
http://www.dhl.de/content/dam/dhlde/downloads/pdf/dhl-nachforschungsauftrag-national-01-2011.pdf
Oben rechts "anderen Produkt" anklicken und dann wie oben rechts beschrieben al Mail abschicken.
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Nachforschungsantrag geht sogar online. Mit der online Frankierung gab es eine interne Nummer. Die auf alle Fälle in den NF mit rein schreiben.
Bei mir hat es geklappt. Nach 4 Wochen kam von der zentralen Paketermittlung das Päckchen wieder zu mir zurück.
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Was nun?
Falls der Käufer über Paypal bezahlt hat, bist du nun Geld und Ware los.
Falls per Überweisung:
Das Versandrisiko geht auf den Käufer über mit Übergabe des Versandgutes an den Versanddienstleister.
Diese Übergabe müsstest du im Ernstfall beweisen.
Die Onlinefrankierung beweist diese Übergabe nicht.
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Wenn alles so ist wie du schreibst, trifft dich keine Schuld. Negativ bewerten kann der K dich dennoch, aber das kannst du mit Fassung tragen.
Einen Nachforschungsauftrag solltest du auf jeden Fall stellen. Der K soll in seiner Nachbarschaft und bei seiner Postfiliale nachfragen; manchmal gehen auch die Benachrichtigungszettel verloren.