Hallo zusammen, vielleicht kann mir hier jemand helfen, denn zum ersten Mal in meinem ebay-Leben bin ich mir rechtlich nicht ganz sicher... Folgende Situation: Ich habe vor kurzem etwas bei eBay verkauft. Als Versandart habe ich "Versand nach Deutschland" (inkl. 6,99€ Porto) und "Selbstabholung" aufgeführt. Nach dem Kauf teilte ich dem Käufer den Betrag (Kaufpreis + Porto) mit und bat um Überweisung, damit ich das Paket schnellstmöglich verschicken kann. Nachdem das Geld auf meinem Konto war, stellte ich beim Vorbereiten des Versands fest, dass sich die Empfängeradresse in Österreich befindet. Daraufhin habe ich den Käufer kontaktiert und dargestellt, dass ich grundsätzlich nur den Versand nach Deutschland angeboten habe (darauf waren ja auch die Versandkosten bezogen). Ich habe aber in Einem angeboten, das Paket selbstverständlich gegen Erstattung des Mehrpreises auch nach Österreich zu versenden. Die darauf folgende Antwort verwundert ich jetzt etwas: Der Käufer meint, er hätte das Angebot im österreichischen Ebay gefunden, deshalb wäre ich verpflichtet, das Paket auch nach Österreich zu schicken. Zudem wäre es meine Pflicht gewesen, unmittelbar nach dem Kauf die Versandadresse einzusehen, festzustellen, dass das Paket ins Ausland soll und daraufhin eigenständig die Versandkosten anzupassen. Stimmt das? Ich bin jetzt nicht der Meinung, dass ich unfehlbar bin, aber diese Auffassung teile ich auf Anhieb nicht... Ich werde jetzt trotzdem versuchen, mit dem Käufer eine friedliche Lösung zu finden. Immerhin geht es hier um einen lächrlichen 7-Euro-Artikel (übrigens noch ein Grund mehr, nicht freiwillig die 15 Euro Versandkosten zu übernehmen :-)), aber ein wenig unverschämt finde ich es trotzdem?! Bin für Hilfe sehr dankbar! Schönen Abend 🙂
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