24-12-2020 16:54
Hallo @soufiane-10
da solltest Du Deinen Steuerberater befragen. Ich weiß nämlich nicht genau, wie es da mit Einfuhrabgaben etc. aussieht. Wenn Du in Deutschland angemeldet bist, und per Dropshipping direkt Ware aus China vertreibst, kann es Probleme mit dem Zoll geben. Denn für den Zoll ist der Empfänger der Ware erst einmal der Importeur der Ware, rein rechtlich wärst es aber Du, wenn wie gesagt Du in Deutschland angemeldet bist und hier Dein Gewerbe betreibst. Denn der Käufer kauft ja bei Dir die Ware, Du bestellst sie in China, Dein Lieferant verschickt sie.
Und in einem Punkt hat Mrs. Cooper schon Recht, viele hier wollen eigentlich keine China-Ware. Bzw. wenn, dann zumindest von einem deutschen Verkäufer. Von daher müsstest Du auch mal ausrechnen, was im Endeffekt günstiger kommt, auch bezogen auf Reklamationen und Gewährleistungen. Ist es für Dich günstiger, wenn 1000 Artikel einzeln verschickt werden oder wenn sie in einer Lieferung bei Dir ankommen. Ist es günstiger 1000 Artikel einzeln zu verzollen? Oder wenn eine einzige Lieferung von 1000 Stück kommt. Bei dem günstiger beziehe ich mich jetzt nicht auf die tatsächlichen Zollgebühren, die dürften relativ ähnlich sein, auch wenn die Versandkosten normalerweise mit einbezogen wären. Außer eben Du wolltest da das Finanzamt berumsen und hoffst, dass die einzelnen Lieferungen unterhalb der Zollgrenze liegen.... was ich meine ist der Arbeitsaufwand.
Da Du allerdings nicht gesagt hast, was Du verkaufen willst, kann man da keine großen Ratschläge geben.
Die Erfahrungen haben allerdings gezeigt, dass viele Käufer negativ reagieren (und auch bewerten), wenn sie bei einem in Deutschland angemeldeten Verkäufer Ware beziehen, die auch China verschickt wird. Und dann eventuell sogar noch zum Zoll zitiert werden, weil der Lieferant keine Rechung draußen am Paket oder Umschlag angebracht hat.
Also erst mal schauen, ob sich die Artikel überhaupt schon bei eBay oder Amazon verkaufen und zu welchem Preis. Wenn man nämlich der 99. von 100 ist, welche die gleichen Artikel anbieten, sollte man sich das Geschäftsmodell vielleicht noch einmal überlegen.
Moin!
@soufiane-10 Ich denke, bevor man etwas verkaufen möchte/sollte/könnte, muss man im Besitz der Ware sein. Als Kunde käme ich mir veralbert vor, wenn nicht der VK sondern ein anderer mir was schickt.
Was glaubst du, wieviel Kunden hier keine Ware aus China haben möchten und sich auf den Artikelstandort in Deutschland verlassen und dann kommt es sonstwoher, aber nicht aus D.