06-10-2017 17:47
Hallo zusammen. Ich habe im August einen falschen Artikel von einem französischen Verkäufer erhalten. Dies teilte ich ihm mit und wir vereinbarten eine Rückgabe. Er konnte mir (angeblich) kein Etikett für die Retoure zusenden und erklärte, ich solle selber einen Paketdienstleister aufsuchen und er würde mir die Versandkosten dann später erstatten. Nachdem ich die Preise von DHL und Hermes recherchiert hatte, war er mit Hermes (14,79 €, versichert) einverstanden. Leider kam das Paket heute zum zweiten Mal zurück!
Mein erster Versuch vom 28.08.2017 kam 2 1/2 Wochen später ohne Begründung von Hermes zurück. Der Kundenservice von Hermes konnte mir den Grund auch nicht genau erklären und die nette Dame am Telefon entschuldigte sich bei mir und bot mir einen Gutschein für eine erneute Sendung an. Habe ich so angenommen und am 20.09. den zweiten Versuch gestartet.
Der zweite Versuch kam heute mit DPD zurück. Wahnsinn! Ich habe bereits mit dem Kundenservice von Hermes deswegen telefoniert. Dann mit dem Kundenservice von DPD. Dann wieder Hermes. Alles zusammen über 1 Stunde mit 2 Hermes und 2 DPD Service-Mitarbeitern. Ergebnis: Negativ.
Der zweite Versuch ist von Hermes an DPD Germany übergeben worden und von dort aus an DPD France. Warum Hermes mein Paket einfach DPD überlässt, weiß ich nicht (die Service-Frau von Hermes übrigens auch nicht). Das Paket wurde an 2 Tagen zweimal bei DPD France sortiert und dann via DPD Germany an mich zurück gesendet. Der DPD Service-Mitarbeiter konnte den Grund auch nicht benennen und verwies an Hermes zurück. Total Sch***e.
Ich habe keine Ahnung, warum mein Paket nicht zugestellt werden kann. Leider kann (oder will!) DPD Germany keinen Kontakt mit DPD France aufnehmen. Aber alle Servive-Mitarbeiter sagten mir, dass vielleicht die Adresse entweder nicht lesbar oder schlichtweg nicht korrekt sei.
Die von mir auf dem Paket angegebene Adresse in Frankreich ist super lesbar. Also habe ich recherchiert. GOOGLE MAPS findet die Adresse nicht! Wenn ich die Adresse bei Google eingebe, sehe ich nur Hinweise auf das Geschäft des Verkäufers bzw. seine eigenen Anzeigen. Aber auf keiner Landkarte ist die angegebene Adresse zu finden. So wie es aussieht, hat der Verkäufer einen Teil des Namens der Straße falsch angegeben. Wenn Ich "chemin" mit "rue" ersetze... könnte es passen. Jedoch muss weder Hermes noch DPD Adressen, die so nicht existieren, finden oder gar zusammenpuzzeln. Wenn die Adresse so nicht auf einem Straßenschild steht - oder im Verzeichnis -, kann man ein Paket auch nicht zustellen.
Ich habe den Verkäufer heute genau deshalb via e-mail kontaktiert. Er lässt auf sich warten.
Nun frage ich mich, was ich tun kann, wenn tatsächlcih seitens des Verkäufers ein falscher Straßenname angegeben wurde???
Ich habe jetzt schhon sehr viel Zeit deswegen investiert und 14,79 € extra Versandkosten. Außerdem ist der falsche Artikel immer noch hier bei mir. Soll ich Ebay direkt kontaktieren?
Nochmal: Ich kann die vom Verkäufer angegebene Adresse auf keiner Landkarte finden.
Wieso setzt Du Dich stundenlang mit dem Versandunternehmen in Verbindung, wenn Du doch einfach dem Verkäufer das Problem mitteilen könntest....
Natürlich muß er für die Versandkosten aufkommen, wenn es doch seine Schuld ist - und eine eigene Adresse sollte korrekt hinterlegt sein.
Fotografiere das Paket und auch die Retourenaufkleber und bitte nun um Voraberstattung der bereits verauslagten und nun erneuten Versandkosten und gleichzeitig um Aufklärung wieso diese Adresse von 2 Unternehmen nicht auffindbar gewesen sind....
Ja - Für die Retourkosten muß er auf jeden Fall aufkommen.... dennoch würde ich gleich den doppelten Betrag einfordern, damit Du nicht mehr in Vorkasse gehen mußt, selbst wenn tatsächlich eine verbesserte Adresse nachgereicht werden sollte.
Ich weiß zwar nicht wie hoch der Kaufpreis ist, aber ich könnte mir vorstellen, dass er es jetzt auf sich beruhen läßt und den Artikel nicht mehr einfordert.... Schließlich schuldet er Dir immer noch knapp 15,- Euro.... Aber bewahre alles gut auf /auch den Schriftverkehr mit ihm - vielleicht kommt er erst in einigen Wochen/Monaten auf Dich zu - dann ist es gut, wenn Du Artikel,Artikelbeschreibung, etc. Belege und Korrespondenz hast (ebay löscht diese nach einer gewissen Zeit)
Dass Du per PayPal Dein Geld zurück erhalten hast, ist keine gerichtliche Entscheidung....
Trotzdem freue ich mich, dass Du schonmal Deinen Verkaufspreis zurück hast und den Verkäufer somit zum Handeln gezwungen hast...
Richtig .... und fertige von allen (Retouren) Aufklebern Adresse und Abgabebeleg/Quittung (Preis/Kosten) etc. rund ums Paket Fotos an und schicke sie an den Verkäufer (ebay/PayPal können die Korrespondenz einsehen) damit nicht nur anhand der Sendungsnummern (die bei dieser Gelegenheit auch nochmal aufgeführt werden sollte) der Beweis erbracht werden kann, dass Du zumindest diese verauslagten Kosten erstmal haben möchtest - ansonsten bekommst Du es nie mehr - auch nicht über PayPal/ebay.
Solange der Trackingverlauf sichtbar ist, fertige auch hiervon ein Foto bzw. Screenshot an und füge es ggf. mit bei.
Vielleicht fertigst Du auch noch ein Gedächtnisprotokoll der Telefonate mit den Versandunternehmen auch noch an... Text kannst Du ja von hier nehmen und chronologisch mit den genauen Daten (Sendungsnummern / Abesendedatum etc.) auffüllen.... und natürlich eine Kurzfassung für die bessere Übersicht für ebay, PayPal und den Verkäufer.