Liebe Community, ende April bestellte ich ein Ladegerät beim Gewerblichen Käufer mit der Option unversicherten Versand und Rechnung via Paypal. Der bestellte Artikel traf nicht ein. Folglich meldete ich es bei Ebay und ein Fall wurde eröffnet. Parallel dazu tätigte ich einen erneuten Kauf des gleichen Artikels beim Gleichen Käufer diesmal über Versicherten Versand mit der Annahme das der Artikel unterwegs vielleicht verloren gegangen ist und teilte es so dem Verkäufer mit. Einen Tag später meldete sich der Verkäufer zurück mit der Benachrichtigung den Grund gefunden zu haben für den nicht angekommenen Artikel, der erst durch den Kauf mit Versicherten Versand ersichtlich geworden ist, nämlich dass meine Hausnummer fehlte. Daraufhin korrigierte ich und teilte Ihn meine Hausnummer mit, entschuldigte mich für die dadurch entstandenen Unannehmlichkeiten die wahrscheinlich durch meine flüchtige Anmeldung entstanden sind bedankte mich für den Hinweis und einigten uns schlussendlich darauf den zweiten Kauf über den Versicherten Versand fortzuführen. Mit der Anmerkung zum Fall: sobald der Artikel (mit falscher Hausnummer) in Retour gegangen ist, den Kaufpreis dafür zu erstatten. Der zweite Kauf lief reibungslos ab, Ware kam pünktlich und ich überwies den Betrag per Überweisung der ebenfalls über Rechnung bestellt worden ist an Paypal. Jedoch verfolgte ich den Parallel dazu laufenden Fall leider nicht mehr mit der nötigen Konsequenz. Bevor der Fall geschlossen wurde, bekam ich doch ein kleines bisschen Bedenken, fragte daraufhin freundlich ob Artikel bereits in Retour gekommen ist mit der Antwort: Nein, leider noch nicht danke für Ihre Nachfrage. Ohne weiteres Nachdenken akzeptierte ich es und nahm es so hin und bemaß der Sache mit Bedauern keine große Priorität mehr zu, mit dem Gedanken wird sich schon regeln. Da ich leider sehr selten mein Email-Postfach checke, erwartete mich ca. nach zweieinhalb Monaten eine große Überraschung im Postfach, mit 2 Mahnungen von Paypal und bereits einer Inkasso Paypal Forderung in Höhe von mittlerweile 60 Eur., die ursprünglichen Kosten beliefen sich von ca. 8 Eur. Perplex und erstmal empört nahm ich Kontakt mit Verkäufer auf mit der Frage wieso der Artikel noch nicht storniert sei. Antwort: Artikel ist nicht zurück gekommen, deshalb gehen sie jetzt von einem verloren gegangenen Artikel aus und stellen Nachforschungen an. Kaufpreis würden Sie mir erstatten. Doch der ursprüngliche Betrag ist nicht mehr das Problem, die dazu gekommen Kosten bereiten mir jetzt Kopfschmerzen. Ich bin den Verkäufer bis jetzt noch nicht damit vor dem Kopf gestoßen, auch auf sein Angebot bin ich noch nicht eingegangen. Ich halte es jetzt für klüger mich im Vorfeld schlau zu machen. Die erste Frage die sich mir natürlich stellt ist, ob der Verkäufer mir den vollen Betrag erstatten müsste. Denn es wäre niemals soweit gekommen wenn der Verkäufer den Artikel früher als verloren angegeben hätte und somit folgerichtig stornieren müsste. Galt mir die Verpflichtung Ihn darauf aufmerksam zu machen? Andererseits räume ich meine Fehler bezüglich der Versäumnisse mit Bedauern ein und hoffe da halbwegs vernünftig raus zu kommen. Zugegebenermaßen halte ich es auf der anderen Seite auch nicht richtig den kompletten Betrag zu erstatten. Bevor ich weiter Mutmaße, Urteile und möglicherweise daraus falsche Schlüsse ziehe und falsch reagiere, möchte ich gerne dazu eure Meinungen hören. Ich danke Euch für die Mühe den zu lang gewordenen Text zu lesen und schon jetzt im Voraus auf eure Antworten. Danke.
... Mehr anzeigen