24-03-2016 08:48
Hallo zusammen,
ich benöige Euren Rat. Ich habe ein Mobiltelefon in die Ukraine versendet. Hatte die Versendung ins Ausland eigentlich nicht angeboten, da der Käufer mir aber sehr Kompetent erschien, er hat mir detailliert beschrieben wie ich es versichert senden soll, etc.
Dies habe ich dann leichtfertigerweise gemacht.
Nach 9 Tagen hat er bereits eine Rückforderung des Geldes beantragt, da er die Ware anscheinend nicht erhalten habe. Die Ware ist allerdings noch auf dem Weg. Der Käufer ist nach der Eröffnung des Falles nun allerdings nicht mehr erreichbar. Da ich auch leichtfertigerweise PayPal angeboten habe, wurde das Geld nun wieder von meinem Konto abgezogen. Habe nachgeforscht, dieser Masche sind bereits mehrere Verkäufer aufgesessen.
Frage: Kann mir jemand sagen ob ich eine Möglichkeit habe das Geld wieder zu bekommen?
Hallo @kmuler
Ich fürchte, du wirst es abschreiben müssen...
Solche "Käufer" nutzen gezielt das Unwissen von Verkäufern zum Thema Verkäuferschutz:
Hier zu beachten Punkt 4 und insbesondere 4.2.3. Deswegen hat Dir vermutlich der K genau aufgetragen, wie Du zu verschicken hast.
Ein weiteres Problem für Dich ist jetzt die "Vereinbarung zum internationalem Verkaufen", die Du bestätigt hast. http://scgi.ebay.co.uk/ws/ebayISAPI.dll?UserAgreementV2&isemail=1&agrid=7&&aid=1&UserAgreement=&gues... Demnach entscheidet jetzt nicht mehr Paypal DE, sodern Paypal COM für den Käuferschutzfall, den der Käufer in seinem Land geöffnet hat.
@kmuler Paypal ist Betrübers Liebling. Du hast jetzt nur noch die Möglichkeit wie schon beschrieben die Sendungsnummer hochzuladen.
Desweiteren würde ich direkt mit dem PP Kundendienst telefonieren und dort die Sachlage erklären. Eventuell auch die Mail mit der vom Käufer gewünschten Versandart angeben und im Fall hochladen.
Für die Zukunft PP weglassen und die Abholung nur im Angebotstext erwähnen , weil dieser die Länderausschlussliste sonst aushebelt.
Elektronische Geräte verkauft man nicht ins Ausland, denn dort gibt es die selben Geräte auch zu kaufen. Da steckt oft der Versuch dahinter das Teil ohne Bezahlung zu bekommen.
Außerdem kann ein Käufer der mit PP bezahlt hat bis zu 180 Tage nach Kauf einen abweichenden Artikel melden. Dann ist das Geld auch wieder weg.
@kmuler schrieb:Hallo zusammen,
ich benöige Euren Rat. Ich habe ein Mobiltelefon in die Ukraine versendet. Hatte die Versendung ins Ausland eigentlich nicht angeboten, da der Käufer mir aber sehr Kompetent erschien, er hat mir detailliert beschrieben wie ich es versichert senden soll, etc.
Dies habe ich dann leichtfertigerweise gemacht.
Nach 9 Tagen hat er bereits eine Rückforderung des Geldes beantragt, da er die Ware anscheinend nicht erhalten habe. Die Ware ist allerdings noch auf dem Weg. Der Käufer ist nach der Eröffnung des Falles nun allerdings nicht mehr erreichbar. Da ich auch leichtfertigerweise PayPal angeboten habe, wurde das Geld nun wieder von meinem Konto abgezogen. Habe nachgeforscht, dieser Masche sind bereits mehrere Verkäufer aufgesessen.
Frage: Kann mir jemand sagen ob ich eine Möglichkeit habe das Geld wieder zu bekommen?
Lade die Sendungsnummer im Fall hoch. Wenn Du Glück hast, wird sie akzeptiert und das Geld freigegeben - Wenn DU Pech hast, dann wird sie nicht akzeptiert (weil die Zahlung über Paypal.com kam und da andere Anforderungen an den Versandnachweis gelten als auf Paypal.de) und Du bist Geld und Handy los.