27-02-2019 23:05
Guten Tag!
Ich habe ein Buch über Ebay verkauft. Der Kunde hat dem unversicherten Briefversand zugestimmt. Das Buch ist wohl nicht angekommen. Der Kunde hat einen Fall geöffnet. Ich war bei der Post und habe eine Nachforschung beantragt. Alles natürlich dem Käufer mitgeteilt. Nun wollte er vom Kauf zurücktretten. Ich habe gesagt, dass ich das nicht ok finde, da er keinen versicherten Versand gewünscht hat. Nun hat er sich an Ebay gewandt und gesagt, dass ich es beweisen soll, dass ich das Buch verschickt habe. Da kommt auch die Frage: Kann er denn nachweisen, dass er das Buch nicht erhalten hat?
Im gleichen Zug hat Ebay eine Rückerstattung getätigt und behauptet ich soll die veranlasst haben. Ich habe es hingegen nicht getan! Hatte bisher keine Probleme. Und nun muss ich feststellen, dass Ebay seine Verkäufer nicht ernst nimmt! Ich erwarte mein Geld zurück, da ich meine Leistung schon längst erbracht habe! Das Buch ist am 5.2.2019 rausgegangen!
Das ist doch absolut unmöglich! Jeder kann also sich den teueren versicherten Versand sparen, die Artikel erhalten und behaupten, dass diese nie ankammen und das Geld auch noch zurückbekommen! So sind die Menschen, die einen unversicherten Versand nehmen klar im Vorteil. Ist er richtig?
Viele Grüße,
Anna
@333orchidee schrieb:Guten Tag!
Ich habe ein Buch über Ebay verkauft. Der Kunde hat dem unversicherten Briefversand zugestimmt. Das Buch ist wohl nicht angekommen. Der Kunde hat einen Fall geöffnet. Ich war bei der Post und habe eine Nachforschung beantragt. Alles natürlich dem Käufer mitgeteilt. Nun wollte er vom Kauf zurücktretten. Ich habe gesagt, dass ich das nicht ok finde, da er keinen versicherten Versand gewünscht hat. Nun hat er sich an Ebay gewandt und gesagt, dass ich es beweisen soll, dass ich das Buch verschickt habe. Da kommt auch die Frage: Kann er denn nachweisen, dass er das Buch nicht erhalten hat?
Im gleichen Zug hat Ebay eine Rückerstattung getätigt und behauptet ich soll die veranlasst haben. Ich habe es hingegen nicht getan! Hatte bisher keine Probleme. Und nun muss ich feststellen, dass Ebay seine Verkäufer nicht ernst nimmt! Ich erwarte mein Geld zurück, da ich meine Leistung schon längst erbracht habe! Das Buch ist am 5.2.2019 rausgegangen!
Das ist doch absolut unmöglich! Jeder kann also sich den teueren versicherten Versand sparen, die Artikel erhalten und behaupten, dass diese nie ankammen und das Geld auch noch zurückbekommen! So sind die Menschen, die einen unversicherten Versand nehmen klar im Vorteil. Ist er richtig?
Viele Grüße,
Anna
Servus @333orchidee
Wenn Du mal genau schaust,
ist Paypal mit der Bedingung,
dass man als Verkäufer den Versand nachweisen muss,
um diesen klitzekleinen Verkäuferschutz zu genießen,
sehr nah am BGB.
Dort findest Du nämlich unter § 447 Abs. 1,
dass der Käufer erst ab dem Zeitpunkt das Risiko für Versandverlust etc. trägt,
an dem der Versender an den Beförderer übergeben hat.
Diese Übergabe kann man realistisch nur durch einen qualifizierten Versandbeleg nachweisen.
Einen "versicherten" Versand hattest Du gar nicht angeboten.
Da muss man dann immer vorher nachfragen und auf Antwort warten...
Waren,
die einen bestimmten Wert erreichen,
mal eben unversichert zu versenden,
halte ich für recht fahrlässig.
Ein Käufer hat bei PP auch Nachteile,
wenn es um Sendungsverlust bei "versichertem" Versand geht:
Kommt die Ware weg,
der VK kann aber eine Sendungsnummer nachweisen,
bekommt er keine Erstattung,
obwohl der Verlust auf falsche Verpackung zurückzuführen sein könnte
und/oder der VK sich das Geld vom Versanddienstleister zurückholen kann.
Solche Zahldienstleister können aber nicht so fein differenzieren,
wenn sie gewinnbringend arbeiten wollen.
DU bist in der Pflicht,
die AGB, denen Du zustimmst,
auch vorher wahrzunehmen und zu begreifen.
Im Vorteil sind also erst einmal die,
welche verstehen, was sie tun.
Was Dein Einstellvolumen angeht:
Ich finde,
das sieht noch immer ganz privat aus.
@333orchidee schrieb:Guten Tag!
Ich habe ein Buch über Ebay verkauft. Der Kunde hat dem unversicherten Briefversand zugestimmt. Das Buch ist wohl nicht angekommen. Der Kunde hat einen Fall geöffnet. Ich war bei der Post und habe eine Nachforschung beantragt. Alles natürlich dem Käufer mitgeteilt. Nun wollte er vom Kauf zurücktretten. Ich habe gesagt, dass ich das nicht ok finde, da er keinen versicherten Versand gewünscht hat. Nun hat er sich an Ebay gewandt und gesagt, dass ich es beweisen soll, dass ich das Buch verschickt habe. Da kommt auch die Frage: Kann er denn nachweisen, dass er das Buch nicht erhalten hat?
Im gleichen Zug hat Ebay eine Rückerstattung getätigt und behauptet ich soll die veranlasst haben. Ich habe es hingegen nicht getan! Hatte bisher keine Probleme. Und nun muss ich feststellen, dass Ebay seine Verkäufer nicht ernst nimmt! Ich erwarte mein Geld zurück, da ich meine Leistung schon längst erbracht habe! Das Buch ist am 5.2.2019 rausgegangen!
Das ist doch absolut unmöglich! Jeder kann also sich den teueren versicherten Versand sparen, die Artikel erhalten und behaupten, dass diese nie ankammen und das Geld auch noch zurückbekommen! So sind die Menschen, die einen unversicherten Versand nehmen klar im Vorteil. Ist er richtig?
Viele Grüße
PP ist noch Dein geringstes Problem - wobei es immer wieder höchstgradig merkwürdig ist das User sich melden sobald ein PP-Problem/Erstattung vorliegt:
lest ihr alle den virtuell-unterschriebenen Vertrag mit PP nicht durch BEVOR ihr so etwas unterschreibt?
Wenn Dich der "richtige" User erwischt wird es mit ein "Paar" Euronen nicht getan sein:
Dann merkst Du erst mal was das Wort "teuer" bedeutet.....
Ebay wird sich dann auch raushalten: ".....wir stellen nur die Plattform".....
Deine andauernde Verkaufstätigkeit kann Dir das (finanzielle) Genick brechen:
Da ist die PP-Handhabung (fast) ein Klacks.......
Hallo,
wenn Du per Warensendung oder unversichertes Päckchen oder Brief versendest und dazu noch als Bezahl-Methode PayPal
anbietest, ist das nicht passend. Stellt sich ein Käufer da quer, und behauptet : Er hätte keine Ware bekommen (obwohl er sie
bekommen hat), bist Du im Nachteil, weil Du keine Sendungs-Nr. nachweisen kannst. Ebay, speziell der Zahlungsdienstleister
PayPal wird dem Käufer den kompletten Betrag ersetzen und Du kannst nichts dagegen unternehmen.
Daher: Nimm die Bezahl-Methode PayPal raus, wenn Du unversichert versendest. Viele miese Käufer nutzen diesen Trick zum
Nachteil der Verkäufer aus. Ließ dir mal die AGB' s von PayPal genau durch. Da steht alles drin.
@333orchidee schrieb:Guten Tag!
Ich habe ein Buch über Ebay verkauft. Der Kunde hat dem unversicherten Briefversand zugestimmt. Das Buch ist wohl nicht angekommen. Der Kunde hat einen Fall geöffnet. Ich war bei der Post und habe eine Nachforschung beantragt. Alles natürlich dem Käufer mitgeteilt. Nun wollte er vom Kauf zurücktretten. Ich habe gesagt, dass ich das nicht ok finde, da er keinen versicherten Versand gewünscht hat. Nun hat er sich an Ebay gewandt und gesagt, dass ich es beweisen soll, dass ich das Buch verschickt habe. Da kommt auch die Frage: Kann er denn nachweisen, dass er das Buch nicht erhalten hat?
Im gleichen Zug hat Ebay eine Rückerstattung getätigt und behauptet ich soll die veranlasst haben. Ich habe es hingegen nicht getan! Hatte bisher keine Probleme. Und nun muss ich feststellen, dass Ebay seine Verkäufer nicht ernst nimmt! Ich erwarte mein Geld zurück, da ich meine Leistung schon längst erbracht habe! Das Buch ist am 5.2.2019 rausgegangen!
Das ist doch absolut unmöglich! Jeder kann also sich den teueren versicherten Versand sparen, die Artikel erhalten und behaupten, dass diese nie ankammen und das Geld auch noch zurückbekommen! So sind die Menschen, die einen unversicherten Versand nehmen klar im Vorteil. Ist er richtig?
Viele Grüße,
Anna
Die Antwort auf diese Frage antwortet: Ja. Solange du freiwillig Paypal als Zahlungsmethode akzeptierst.
Du hast die Paypal AGB nie gelesen - stimmts? Dann solltest Du das jetzt mal nachholen. Du wirst staunen, wozu du so alles Deine Zustimmung erteilt hast...
Servus @333orchidee
Du schreibst
"Weniger kaufen und notfalls bei anderen Plattformen anbieten. Irgendwie ist es bescheuert dass Paypal die BGB ausschiesst. Da steht nämlich dass Versandrisiko auf den Käufer übergeht."
NEIN, das steht da so nicht allein!!!
Egal, wie oft irgendwelche Dummbies das in dieser Weise und unvollständig kolportieren.
Da steht, dass das Versandrisiko auf den Käufer übergeht,
SOBALD der Versender an den BEFÖRDERER ÜBERGEBEN hat.
Diese Übergabe kann man NUR nachweisen,
wenn man eine verfolgbare Sendungsnummer hat oder einen validen Zeugen.
Den zu haben ist aber 1. nicht in einem vereinfachten Prozess, wie PP ihn anbieten kann, einpflegbar
und 2. auch gar nicht so einfach. Wer guckt schon auf eine Anschrift und merkt sich die,
wenn man zufällig jemanden zur Post oder zum Briefkasten begleitet.
Ich verstehe das insgesamt nicht:
Wir kaufen und verkaufen im Internet und beschreiben alles verschriftlich,
wir lesen deshalb auch viel
und dazu noch Whatsapp.
Aber dennoch wird das Lesen und Verstehen immer mehr zur Inselbegabung.