Hallo, ich habe eine Frage zur Unterscheidung von privatem und gewerblichem Verkauf, auf die ich gern eine ehrliche und höfliche Antwort hören möchte. Ist es so, dass der Verkauf von Gegenständen (auf Ebay beispielsweise) dann generell als privat gilt, wenn man Sachen aus seinem persönlichen Besitz anbietet, die für den Eigengebrauch - nicht für den Weiterverkauf - angeschafft wurden? Bisher dachte ich stets, das sei so, möchte aber noch einmal auf Nummer sicher gehen - weil ich selbst momentan einen Großteil meiner hochwertigen Modesammlung loswerden will/muss und nicht in die Fänge des Finanzamtes gelangen will. Also kommt es auf das oben genannte Kriterium an bei der Unterscheidung, oder wird die Einteilung letztlich nach Verkaufsmenge und -erlös vorgenommen und alles andere ignoriert? Viele Grüße, Sophiamelie @vigo505 Okay. Also meine Sachen sind generell gebraucht (Vintage und zudem von mir selbst getragen). Ich verkaufe pro Monat ca. 10 bis 15 Artikel. Gewerblich oder privat? (Ich habe selbst schon gelesen, die Grenzen seien fließend und würden von verschiedenen Gerichten unterschiedlich gesetzt; ich will einfach nur ein paar Meinungen hören, um mich zu beruhigen oder zum Handeln - Anmeldung eines Gewerbes - zu veranlassen. Ich weiß wirklich nicht, wie ich mich entscheiden soll. Ich empfinde mich selbst nicht als gewerblicher Händler. @nix-wie-weg Wieso zwei Konten anmelden? Kommt es nicht auf den Verkauf pro Person an anstatt auf den Verkauf pro Konto? Oder? @vigo505 Ja die Sache mit der Aufmerksamkeitsspanne. Du hast ja Recht. Ich habe nur immer Angst, dass im Nachhinein Käufer vom Vertrag zurücktreten wollen, weil ihnen irgendein nicht erwähntes Detail am Artikel auffällt, das ihnen nicht gefällt. Die sehr ausführliche Artikel- und Abwicklungsbeschreibung war für mich ein Schutz vor Konflikten. Und diese zwei Accounts schützen einen dann auch vor dem Finanzamt, weil sie einen so nicht als Gewerbetreibenden wahrnehmen? @maulwurfn2014 Davon würde ich dir eher abraten, war es doch ein Grund für Ebay, meine Angebote für diesen Monat vorzeitig zu beenden. (Unter dem Vorwand des Keyword-Spammings.) Ich als Käufer wäre jedoch froh, wenn Verkäufer mehr passende Begriffe in ihren Artikelbeschreibungen verwenden würden, da diese dem Kunden die zielgerichtete Suche erleichtern. Das ist meine Meinung zu dem Thema "Schlagworte". Sie stimmt wohl nicht mit der Ebays überein. @bootyooty Ich verkaufe wie gesagt Vintage. Die Sachen hatte ich mir als Mittzwanzigerin in diesem und dem vergangenen Jahrzehnt zugelegt. Ich bin so eine "Neumodische", die alte Klamotten trägt. 😉 Aber ja, der Betrachter meiner Verkaufsseiten weiß das selbstverständlich nicht. Allerdings bin ich bei meinen Nachbarn und wohl im ganzen Stadtviertel bekannt wie ein bunter Hund für meinen Kleidungsstil. Es gäbe also theoretisch eine Menge Zeugen, die im Falle einer Anklage mit Prozess beweisen könnten, dass ich meine Sachen getragen habe. Ich würde eine solche Anklage nur gern von vornherein umgehen, weil ich keine Lust auf den Stress habe. Wegen der vielen Konfektionsgrößen - ich selbst bin sehr schmal gebaut und kann deswegen bereits eine M "oversized" mit oder ohne Gürtel tragen, was ich auch oft tue. Aber ich verstehe deine Perspektive auf den Fakt - ein fremder Betrachter ist auch darüber nicht informiert. Meinst du, es würde helfen, in meinen Angeboten zwei drei Sätze zu meiner Situation zu sagen? Also: Sammlerin grenzwertig Kaufsucht, junge Frau die Vintage trägt, Fan von lose sitzender Mode? Wobei man mir aus der vagen Altersangabe schon wieder einen Strick drehen könnte, weil Altersangaben in Angeboten nicht erlaubt sind. Schwierig ...
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