20-10-2018 16:25
Ich habe permanent Probleme beim Versenden nach Deutschland, weil Käufer ihren Ärger über die hohen Paketgebühren von A nacvh D bei mir abladen und nur einen Teil der vereinbarten Versandkosten begleichen (Beispiel: statt 14,90, davon 14,27 für die Post, nur 10 Euro). Die Fälle häufen sich drastisch. Ich zahle jetzt schon fast immer drauf und habe keine Lust, weiterhin den Watschenmann für das "Paket - Roaming,", das noch dazu eine massive Beeinträchtigung der Verkaufschancen darstellt,,zu spielen und frage die Commnuty um Rat, wie man damit am besten umgeht. Gleich vorweg: unversicherter Versand ist mir als Privatperson zu riskant.
Wenn's Dich tröstet:
Auch österreichische Käufer sind nicht glücklich, wenn ich per Einschreiben nach A zu 6,20 € reinem Porto versende,
oder für ein vollwertiges DHL-Paket mit 2-5 kg dann gar 16,99 € berechnen muss.
Das kann schon mal das eine oder andere Sternchen in der detaillierten Bewertung zu den Versandkosten kosten.
Für mich sitzt das Problem deutlich auf Käuferseite, die einen nahezu kostenlosen Versand erwarten. Egal, wie wertig der Artikel ist.
Unterm Strich kannst Du bei Überweisung dann höchstens einen nicht bezahlten Artikel melden, wenn Käuferlein Dir seine Sparzwänge überhilft.
Denn Teilzahlung ist gleichzusetzen mit nicht bezahlt, wobei Du dann natürlich bei nicht nachentrichteten Versandkosten bei Fallschließung zu Deinen Gunsten auch den Teilbetrag wieder zurücksenden musst.
Der Kaufvertrag, mit allen von vornherein einsehbaren Nebenabreden wie Versandkosten, ist von beiden Seiten gewissenhaft einzuhalten.
Wie ich aber sehe, hast Du ja schon einen Ausweg gefunden:
Den "kostenlosen" Versand.
Wenn Du da die Versandkosten bereits mit einpreist
(und niemand kann Dir verbieten, die dann auch indirekt auf die Versandkosten fällige Verkaufsprovision mit zu berücksichtigen - Darft Du so allerdings nicht nennen),
dann kommt der Käufer nicht mehr um eine vollständige Zahlung herum.
Ist natürlich ärgerlich für Deine österreichischen Käufer, die dann erstmal den höheren Preis für den EU-Versand mit berappen müssen.
Denen könntest Du dann höchstens in der Zahlungsinfo / Rechnung rein schriftlich einen Rabatt anbieten, jedoch wegen der 0 €-Versandkosten keinen Rabatt in der eBay-Zahlungsinfo berechnen lassen (Der Rabatt lässt sich dort nur auf die ausgewiesenen Versandkosten anrechnen).
Oder Du "arbeitest" weiterhin mit der Option "Preisvorschlag". Da siehst Du ja eigentlich, wo das Mitglied mit seinem Konto angemeldet ist und kannst direkt auf den Vorschlag eingehen, wenn er deine Vorstellung auch hinsichtlich der niedrigeren Portokosten innerhalb Österreichs trifft.
Bei PayPal hingegen, das Du ja auch anbietest, dürfte eine Minderzahlung ausgeschlossen sein.
Ist dieses Problem bei der Artikelbeschreibung angegeben mit entsprechendem Hinweis? Bei der Bemerkung zum Versand wäre dies möglich. ![]()