abbrechen
Suchergebnisse werden angezeigt für 
Stattdessen suchen nach 
Meintest du: 

Welchen Sinn hat das "Verkaufslimit"?

Nachdem ich gestern bei eBay angerufen und gefragt habe, warum ich (nach 5 Jahren Mitgliedschaft und 164 Bewertungen) plötzlich ein "Verkaufslimit" bekomme - und brieflich dessen "Aufhebung" beantragen muß - obwohl ich längst "zertifiziertes" Mitglied mit bestätigtem Paypal-Konto bin, bekam ich (allen Ernstes) zur Antwort:

 

das Verkaufslimit sei "zu meinem Schutz", weil ich ansonsten vielleicht den "Überblick" verlieren würde - und dann später gegenüber dem Finanzamt nicht mehr "nachweisen könne", was ich alles umgesetzt hätte.

 

Ich schwöre, das war exakt der Wortlaut.

(Bei 133 verkauften Artikeln in 5 Jahren; 28 pro Jahr,

zweieinhalb im Monat.)

 

Eine kleine Umfrage bei Bekannten ergab jedoch:

KEINER außer mir hat ein Verkaufslimit bekommen (trotz weniger Verkäufe bei einer noch längeren Mitgliedschaft - einer hatte z.B. nur 147 Verkäufe in 10 Jahren gehabt, und konnte trotzdem locker 30 Artikel auf einmal einstellen).

 

Also, was soll das Verkaufslimit dann sein?

Eine gezielte Strafmaßnahme, die nur bestimmte Mitglieder trifft?

Akzeptiert Lösungen (0)

Antworten (17)

Antworten (17)

Zitat:

Mach nie wieder eine längere Verkaufspause. Dein Account muss ganz einfach auch als Verkäufer "leben".

 

Jetzt kommen wir dem Irrsinn näher:

hätte ich MEHR verkauft (als "Privater"), dürfte ich auch fortgesetzt mehr verkaufen - dabei ist DAS genau die entgegengesetzte Logik, die eBay "offiziell" vertritt.

Als Privater darf man nur 10 pro Monat verkaufen; NEIN!

 

Sie haben ein blödes Roboterprogramm, das bei "Auffälligkeiten" anspringt - und dann reglementiert.

Kein Wunder, bei nur 9 festangestellte Mitarbeiter (für die Steuern, in Luxemburg), und ansonsten nur Praktikanten (für "Null Euro"), die dem Ganzen einen "human touch" verleihen sollen.

Was für ein Albtraum!

Sorry, aber das ist Panikmache.

 

Oder kann sich irgendjemand einen Flohmarkt vorstellen, wo der Veranstalter zu einem kommt - und sagt:

"Sorry, aber Ihr dürft als Privatleute nur 10 Artikel verkaufen, sonst werdet Ihr angezeigt (oder abgemahnt)?"

 

Dabei kann man jede Woche auf den Flohmarkt gehen - und keiner prüft nach, wieviel man verkauft (solang es gebrauchte Sachen sind; Neuware ist natürlich etwas anderes).

 

Was ich bei diesem Handeln besonders unverschämt finde:

eBay zahlt selbst so gut wie keine Steuern in Deutschland

http://www.onlinemarktplatz.de/32821/der-luxemburgische-firmensitz-von-ebay-im-visier-der-steuerbeho...

- hilft aber den Finanzbehörden, die eigenen Kunden zur Kasse zu bitten. Das ist wirklich Heuchlerei in Reinkultur.

 

Naiv denkt der Zyniker.....

 

Wer sich bei ebay gewerblich anmeldet wird früher oder später einen Shop anmelden. Mindestkosten 19,95 € im Monat.

Als gewerblicher Verkäufer verkauft man zu 99,9% als Sofortkauf - da wird es aber zur Pflicht PayPal anzubieten. Zusätzliche Provisionszahlungen für jeden Verkauf an Paypal.

Verkauft man viele Artikel braucht man früher oder später Afterbuy. Hier gibt es den Basic-Shop mit wenigen Funktionen gratis, aber man muss für jede Transaktion 0,35 € bezahlen sowie 2% Verkaufsprovision.

Die ebay Provisionen und Einstellgebühren nicht zu vergessen.

Ebay will aber nur jeden Verkäufer und Käufer schützen und ein sichere Verkaufsplattform sein.

Zufällig ergibt es sich das PayPal und Afterbuy Ebay Unternehmen sind.

"Ein Schelm wer da schlechtes denkt"

Sorry, aber das ist Panikmache

 

iss so

 

wenn du eine kfz-laden (bäckerei/metzger/feinkost/bügelservice/hausmeister.....) hättest und direkt neben dir macht das einer schwarz ohne steuer/gewerbeanmeldung für die hälfte, würdest du das dulden?

 

 

Ungefähr 9.570.000 Ergebnisse

 

https://www.google.de/#hl=de&tbo=d&output=search&sclient=psy-ab&q=ebay+ab+wann+gewerblicher+verk%C3%...

sinn machen meine hinweise auf die gerichtsurteile schon

musst nur einmal nachdenken

 

 

limit von 10 artikel pro monat

oder 50 pro jahr = keine/geringe abmahngefahr für eventuelles gewerbliches handel

 

100 artikel pro monat

und 1200 pro jahr

und einmal auftauchen im forum = sichere abmahnung/ brief der wettbewerbszentrale

 

usw....

(in bezug auf neuware/ankauf zum verkauf/selbstgefertigte ware, (laubsägearbeiten, weihnachtsplätzchen, wurst (als privater vk!)))

 

 

Ok, wir kommen jetzt ein bißchen vom Thema ab:

meine Frage war nicht, ab wann Ihr private Verkäufer als "Gewerbetreibender" anseht, sondern:

welchen Sinn soll es machen, wenn eBay den Verkauf bei Privatleuten auf 10 Artikel im Monat beschränkt.

Und, noch viel wichtiger: macht es das wirklich bei allen?


(Denn nur dann würde es ja Sinn machen. Ansonsten ist

es ein völlig willkürlicher Eingriff.)

Anonymous
Nicht anwendbar

Ich finde ein Limit vollkommen in Ordnung. Irgendwo muss doch auch Schluß sein. Es kann doch nicht sein das ein privater mehr verkauft als ein gewerblicher der davon Leben muss. Für einen Privaten sollte Ebay ei Hobby sein und nicht eine Möglichkeit Geld zu verdienen. Wenn du einen Laden aufmachst kannst du auch nicht sagen das ist rein privat! 

"(2 von 3 Mitgliedern fanden diese Antwort hilfreich.)"

 

würde mich einmal interessieren was daran falsch/nicht hilfreich ist X-(

 

wäre doch mal interessant eine andere meinung zu hören

aber outen will sich ja keiner, gelle 😉

 

 

 

 

Hi,

man sollte sich Gedanken über sein Handeln machen. Wenn ich sehe, dass einige private Verkäufer 100 und mehr Einstellungen im Monat haben, frag ich mich, woher das alles kommt. Eben auch Neuware, gleichwertige, höherpreisige Artikel und so weiter.

Ich selbst verkaufe nur meinen gebrauchten Kram, bin trotzdem immer auf der Hut. Mein Limit liegt (finde ich) extrem hoch für einen privaten Verkäufer. Ich würde aber nie auf die Idee kommen, dieses auch nur ansatzweise auszuschöpfen.

 

Allerdings habe ich auch klein angefangen, mich beweisen müssen, dass alles gut geht bei mir, und wurde dann nach und nach hochgestuft.

Ich denke mal, dass das Ebay-System nach gewissen Punkten agiert, aus denen ersichtlich ist, ob die Abläufe reibungslos sind.

 

Zudem kommt es immer wieder vor, dass längere Zeit unbenutzte Konten gehackt werden und so ein unkontrollierbarer Schaden entsteht/entstehen kann.

 

Zu guter Letzt ist es doch auch so, dass man Sachen, die schon länger bei einem herumliegen, ruhig noch ein/zwei Monate weiter herumliegen können. Privaten Verkäufern brennt es doch nicht, mit Ebayverkäufen ihren Lebensunterhalt zu verdienen.

 

LG

einen sinn hat die bescränkung schon wenn man sich mal die entsprechenden gerichtsurteile zu diesem thema ansieht

 

 

 

 

http://www.internetrecht-rostock.de/unternehmer-ebay.htm

zitat:

 

gewerblich bei 91 Verkäufen in 5 Wochen (BGH, Urteil vom 04.12.2008, AZ.: I ZR 3/06)

 

Unternehmer bei 242 Bewertungen innerhalb von zwei Jahren und Werbung "Tonnenweise Hardware" (OLG Hamburg vom 27.02.2007, AZ 5 W 7/07 )

 

Unternehmer bei 10 neuen Markenartikeln (Bekleidung) (LG Frankfurt, AZ 2/03 O 192/07, Beschluss vom 08.10.2007 )

 

Unternehmer bei 40 Verkäufen vom z. T. gleichartigen Produkten, insbesondere, wenn ein Versand ins Ausland angeboten wird (OLG Zweibrücken vom 28.06.2007, AZ 4 U 210/06)

 

usw............

 

 

 

Mich würde vor allem interessieren, ob alle das gleiche "Limit" haben (10 Auktionen im Monat - oder Gewerbeanmeldung), oder ob eBay da völlig willkürlich vorgeht.

(So kommt es mir zumindest vor.)

petradie

ich sehe bei dir 59 abgelaufene Auktionen....genügt das nicht für einen Privatverkäufer?....ich finde schon...mit Verlaub

zudem könntest du z.B. gleichartige Artikel (Hörspiele) zusammen einstellen....

ich hätte jetzt eher vermutet, das du das Limit hast, weil deine letzten Verkäufe fast 2 Jahre her sind...

es ist üblich das Ebay da dann vorsichtig agiert und ein Limit auferlegt....

das in deinem Freundeskreis keiner ein Limit hat, hat nix zu sagen....

die Mail paßt jetzt nicht so dazu....vielleicht ein Fehler des Kundenservices...

petradie
Auf Erkundungstour

Ich habe kürzlich auch eine fruchtlose Diskussion deswegen mit Ebay ausgefochten. Man sagte mir, dass nun alle Mitglieder nach und nach diese Verkaufslimits auferlegt bekommen.. Ich hatte selbst bislang auch nur ganz wenig verkauft, wollte dann aber ziemlich viele Kinderbücher und CDs auf einmal einstellen. Eine Erhöhung des Verkaufslimits von 75 Auktionen/Monat könnte man wohl beantragen - habe ich auch getan - aber da kam gleich eine standarisierte Absage. Dies ist für Privatpersonen nicht vorgesehen, man könnte nur ein Gewerbe anmelden und dann kann man mehr als die 75 Auktionen/Monat einstellen... Das ist doch völlig unverständlich! Auf meine Beschwerde-Email kam dann wieder irgendwelche Standardantworten, leicht abgewandelt, die nicht wirklich auf meinen Fall eingingen. Die Sinnhaftigkeit dieser Maßnahme entzieht sich mir auch völlig!!

tyagob
Auf Erkundungstour

Na endlich blicke ich etwas durch. War völlig erstaunt, 10 Teile, plötzlich Limit. Bin seit 10 jahren ebayer, habe ich vorher noch nicht erlebt. Aber biete auch selten was an. Nun wollte ich vor Weihnachten alles loswerden und nun habe ich den Salat.

Wer versteht denn sowas, muss mich erst beweisen!!! Regelmäßig anbieten.

Beim kaufen hatte ich noch nie ein Limit!!

 

Auf meinem privaten Verkaufsaccount habe ich kein Limit.

 

Ich nutze es aber auch monatlich.

 

Verkaufe zwar wenig, weil ich für die Teile nie viele Interessenten habe- und vor allem, weil ich eingepreisten Versand im Startpreis habe (also: Versand kostenlos).

 

Aber das reicht wohl aus, um Ebays Sicherheitsautomatik nicht anspringen zu lassen.


Bei großen Verkaufspausen werden die meisten Verkaufsaccount erst mal so behandelt, als ob sie frisch, neu wären.
und die sind nunmal verdächtig.

 

gerade vor Weihnachten.

 

Die Aussage bzw. die Mail vom Kundendienst ist der völlig falsche Textbaustein.


Selbstverständlich musst du dich nicht gewerblich anmelden.


Das ist völliger Quark.

 

Als ich meinen Nebenerwerb hier bei Ebay angemeldet hatte (mit neuem Account), hatte ich, obwohl ich das damals noch gültige PostIdentverfahren zur Identitätssicherung durchlief, nur 75 Artikel im Monat frei.


Bei meinen Bemühungen, das Limit anzuheben (hatte ein Shop abo, was somit völlig überteuert war - das lohnte ja nicht), bekam ich auch auf jede Mail die Antwort, ich solle mich gewerblich anmelden.

Kam sogar als rot umrandete Einblendung auf dem Bildschirm.

 

War mal wieder eine Glanztat X-( der Ebay-Programmierer.


Mein Account war doch als Gewerblich angemeldet. U'Stnummer und Gewerbeanmeldung war schon seit Wochen bei Ebay und ich hätte ja gewerblich verkaufen können.


Kannst dir vorstellen, wie blöd ich geguckt habe, als ich erfuhr, dass ich fürs verkaufslimit-Anheben mit gewerblich anmelden solle.

 

-------

 

Nach den vielen, vielen Berichten hier im Forum in den letzten 2 Jahren kann ich dir nur raten:

 

Akzeptiere das.

 

Mache Pakete und stelle Gebündelt ein.

 

Wenn wieder gute Verkäuferbewertungen da sind, kann das Verkaufslimit angehoben werden.

 

Mache nie wieder eine längere Verkaufspause. Dein Account muss ganz einfach auch als Verkäufer "leben".

 

 

Anonymous
Nicht anwendbar

Ebay macht das nicht bei alllen. Brauchst ja nur mal rumklicken. Da gibt es privat Verkäufer die stellen mehr ein als ein gewerblicher.

Stelle hier Deine öffentliche Frage an andere eBay-Mitglieder