16-01-2019 10:11
Guten Morgen!
Ich habe eine alte mechanische Uhr verkauft, die wurde bei mir in einem Zeitraum von 4 Wochen auf Funkftion geprüft, lief einwandfrei und minutengenau . Sie wurde mit einer Funkuhr gleichen Herstellers vergliechen.
Sehr gut verpackt Luftpolsterfolie, Karton in Karton, Verpackungschips. DHL konform.
Der Käufer hat eine Rückgabeanfrage gestartet, die Uhr wäre defekt, sie würde nicht laufen und die Reparaturkosten wäre so hoch wie der Auktionserlös. Zudem würde die Uhr ein Millimeter kleiner sein wie die ca. Angabe in der Beschreibung.
Die Uhr ist ein Original aus der Zeit gehörte einem Uhrmacher aus der Familie. Uns wurden keine defekte Uhren hinterlassen. Fakes sind ausgeschlossen.
Privatverkauf, Zahlung Überweisung.
We soll ich mich in dieser Situation verhalten?
Generell habe ich kein Problem mit einer Rückgabe, nur hier habe ich den Eindruck, dass mir ein Kuckucksei unterzuschieben versucht wird.
Der Käufer handelt mit solchen Uhren.
Guten Morgen @turbotuentchen!
Wenn ich das mit dem Millimeter schon lese, hätte ich sofort die Rückgabe eingeleitet.
Auch, wenn die Uhr vor dem Versand noch lief, kann es vorkommen, dass sie
mit einem Defekt beim Käufer ankommt.
Gibt es an deiner Uhr Merkmale, an denen du sie eindeutig erkennen kannst?
Denn es soll ja auch Käufer geben, die so ihren eigenen defekten Artikel
eintauschen. Womit ich natürlich nicht sagen will, dass dieser Käufer dazugehört.
@turbotuentchen schrieb:Guten Morgen!
Ich habe eine alte mechanische Uhr verkauft, die wurde bei mir in einem Zeitraum von 4 Wochen auf Funkftion geprüft, lief einwandfrei und minutengenau . Sie wurde mit einer Funkuhr gleichen Herstellers vergliechen.
Sehr gut verpackt Luftpolsterfolie, Karton in Karton, Verpackungschips. DHL konform.
Der Käufer hat eine Rückgabeanfrage gestartet, die Uhr wäre defekt, sie würde nicht laufen und die Reparaturkosten wäre so hoch wie der Auktionserlös. Zudem würde die Uhr ein Millimeter kleiner sein wie die ca. Angabe in der Beschreibung.
Die Uhr ist ein Original aus der Zeit gehörte einem Uhrmacher aus der Familie. Uns wurden keine defekte Uhren hinterlassen. Fakes sind ausgeschlossen.
Privatverkauf, Zahlung Überweisung.
We soll ich mich in dieser Situation verhalten?
Generell habe ich kein Problem mit einer Rückgabe, nur hier habe ich den Eindruck, dass mir ein Kuckucksei unterzuschieben versucht wird.
Der Käufer handelt mit solchen Uhren.
Servus @turbotuentchen
Ich verstehe zwar,
dass es Gründe gibt,
seinen Account nicht zu outen.
Aber es gibt schon ein paar Aspekte in einem Angebot oder Profil,
die man braucht,
um eine annähernd fundierte Antwort geben zu können.
Z.B. wie teuer ein Objekt war,
wie genau fotografiert und beschrieben wurde.
Alter der Ware... bei kaltem Wetter und einem bestimmten Alter und einem gewissen Grad an Rumpelei auf dem Versandweg,
können auch Fehler auftreten.
Um ganz allgemeine Angaben zu den Rechten eines Käufers zu machen:
Das BGB sieht zunächst vor,
dass ein Käufer ein Recht auf Nacherfüllung hätte - vorausgesetzt der Mangel hätte beweisbar schon bei Übergabe bestanden.
Um es einzuschieben... halte Dich nicht am "beweisbar" fest... ist bei Mechaniken durchaus möglich!
Da Du jedenfalls bei einer Stückschuld schwerlich neu liefern könntest,
bliebe nur,
Dir die Ware zurückzusenden und Dir die Möglichkeit zur Reparatur zu geben.
Das Maß der Uhr, bzw. die "wahnwitzig gravierende" Abweichung halte ich für nicht wesentlich genug,
um einen Vertrag irgendwie zu zerschießen.
Ob sich jemand auf einen Klageversuch etc. einlässt,
kann man nicht wirklich abschätzen,
ohne den Preis zu kennen.
Hallo @excludio, mit 2 verkaufte Uhren innerhalb 4 Jahren sehe ich es sehr gelassen, der Käufer hat dieses Jahr bereits 4 verkauft.
Ich hoffe ich habe Deinen Rat richtig befolgt. Versand und Reparatur auf meine Kosten, vorausgesetzt die Uhr und das Uhrwerk(Seriennummer) mit unseren Unterlagen übereinstimmen.
Der Käufer reitet auf die Grösse:
