26-04-2015 03:30
So verliert man private Verkäufer.
Gebühren auch noch für Porto bezahlen.
Lächerlich.
Hat sich da auch schon jemand über den rechtlichen Aspekt einen Kopf gemacht?
Die 10 Prozent Verkaufsgebühr sind ja schon mehr als heftig.
Na ja, wechseln wir eben das Verkaufsportal.
Anscheinend muss hier jeder einen eigenen Thread aufmachen, ohne vorher zu schauen, welche Threads es zu diesem Thema schon gibt, in denen darüber diskutiert wird.
Zum Thema "rechtlicher Aspekt":
Verkaufsplattformen werden freiwillig genutzt. Es besteht kein Zwang.
Die Grundsätze und Gebühren stehen vor jedem Einstellen eines Artikels fest und werden freiwillig akzeptiert.
Das ist das gleiche wie bei der Wahl eines Versandunternehmens: Vor einigen Jahren kostete der Versand eines Paketes 3,99 €, jetzt kostet es bereits 6,99 €. Und bei jedem Kauf einer Paketmarke wird es akzeptiert.
Also entscheidet selbst, ob ihr das Angebot noch annehmen wollt, hier zu verkaufen oder nicht.
Zum Thema "...Ebay will die Privaten weghaben ... und nur noch große namenhafte Gewerbliche haben will"
Wäre dieses so, hätte Ebay nicht vor 1 Jahr bereits angefangen, den Gewerblichen für die Versandkosten Verkaufsprovision zu berechnen, sondern direkt erstmal dieses bei den Privatverkäufern und die Gewerblichen geschont.
Die Gewerblichen stehen dabei noch schlechter da, müssen sie doch für den Versand haften und möglichst sendungsverfolgt verschicken, wodurch höhere Versandkosten entstehen und somit auch höhere Verkaufsprovisionen auf diese Versandkosten.
Ferner sind sie, wenn sie bei Festpreisangeboten im Shop verpflichtet, PayPal anzubieten.
Das Argument, dass Gewerbliche günstigere Konditionen bei Versandunternehmen bekommen, stimmt so nicht, da auch Versandunternehmen ein hohes Versandvolumen als Voraussetzung für einen Vertrag angeben und deren Preise ständig erhöht werden.
Fazit
Jammert nicht, freut euch, dass es in der heutigen Zeit überhaupt die Möglichkeit gibt, die Sachen über das Internet anzubieten. Früher hättet ihr auf Flohmärkte gehen müssen (Die Standgebühren sind übrigens auch in die Höhe geschnellt).
Alles, was sich preislich nicht mehr lohnt, sollte entsorgt werden. Mach weniger Arbeit und ist absolut befreient, probiert es aus.
Ja klar, es existiert natürlich kein Problem, solange man die Augen zu macht, oder sich alles unkritisch schön redet...
Und weglaufen kann man selbstverständlich auch immer
Und was vielleicht noch ergänzend zu erwähnen wäre ist, dass die "armen" Gewerblichen die Ebay Gebühren absetzen können und im allgemeinen günstigere Bedingungen bei den Verkaufsprovisionen haben